Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) schließt weitere Wohnungen an das Fernwärmnetz an, berichtet das kommunale Unternehmen. Der Wohnblock in der Hohekreuzstraße 2 bis 6 in Nordhausen wird dazu derzeit saniert. „Wir stellen von Gasetagenheizungen auf eine fernwärmeversorgte Zentralheizung mit zentraler Warmwasserbereitung um“, erläutert SWG-Projektleiter Steffen Peter. „Dazu wurde im Keller unter anderem eine Fernwärmeübergabestation eingebaut. Die ersten Mieter können die ankommende Wärme schon nutzen.“

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Im Zuge der Energieträgerumstellung werden die Gasthermen in den Küchen der 33 Wohnungen überflüssig und ausgebaut. „Das hat zwei positive Effekte: Die Gasleitungen und die Thermen kommen aus den Wohnungen, dadurch gewinnen wir etwas mehr Platz in den Küchen, was die Mieter freut“, berichtet der Projektleiter.

Zusätzlich werden im Rahmen der Bauarbeiten die alten Versorgungsleitungen in den Hauseingängen erneuert und ergänzt. Im Zuge der sogenannten Strangsanierung werden die alten bruchgefährdeten Kunststoffleitungen durch langlebige Edelstahl- und Mehrschichtverbundrohrleitungen ersetzt.

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Der Schacht, der in jeder Wohnung geöffnet werden muss, befindet sich in der Wand des Badezimmers. Man versuche, die Unannehmlichkeiten für die Mieter so gering wie möglich zu halten, verspricht Peter. Im Zuge der Arbeiten erhalten die Bäder neue wandhängende WCs und Waschtische mit neuen Mischbatterien. Badewannen und Duschen erhalten neue Thermostatbatterien. Die Strangsanierung dauert pro Hauseingang zwei Wochen. Mit der Firma Rollfinke, die die sanitären Arbeiten durchführt, arbeitet die SWG mit einem lokalen Unternehmen zusammen. Die Planung hat die Firma HESA aus Sondershausen übernommen.

Wohnblock
Der Wohnblock in der Hohekreuzstraße 2 bis 6 wurde an das Nordhäuser Fernwärmenetz angeschlossen.© Susanne Schedwill

Nach Abschluss der Strangsanierung werden die Treppenhäuser gestrichen. Außerdem wird die Beleuchtung in den Gemeinschaftsräumen im Keller und auf dem Dachboden auf LED umgestellt. Neue Brandschutztüren zu den Dach- und Kellerzugängen sollen für einen besseren Brandschutz sorgen. Das kommunale Wohnungsunternehmen rechnet damit, die Arbeiten Mitte dieses Jahres abschließen zu können.   

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Die Kosten für die umfangreichen Arbeiten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Weitere Strangsanierungen plant die SWG in diesem Jahr Auf dem Sand 10, 12 und 14 sowie in dem markanten Wohnblock am Kreisel in Nord, in der Semmelweisstraße 2.