Schöner Erfolg für das Südharz-Klinikum in Nordhausen: Das Darmkrebszentrum des Nordhäuser Krankenhauses wurde jetzt durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich zertifiziert. „Wir sind außerordentlich stolz auf das Erreichen des Qualitätssiegels der DKG”, sagt Professor Torben Glatz, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Neben vielen anderen Siegeln, die aktuell im medizinischen Bereich vergeben werden, hat die Zertifizierung durch die Fachgesellschaft einen besonders hohen Stellenwert.

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Sie spiegelt in ihrem Ergebnis sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Ergebnisse der Nordhäuser Mediziner und Pflegekräfte wider. Unter anderem finden in den quantitativen Parametern 70 erfolgreich durchgeführte Karzinom-Operationen ihren Niederschlag (gefordert werden mindestens 50).
Auf der Seite der qualitativen Bewertung wurden unter anderen die Komplikationsstatistiken, die OP-Verläufe oder die dokumentierten Patientenpfade positiv bewertet. Chefarzt Glatz konstatiert durch diese Zertifizierung einen sehr guten Weg hin zur Re-Zertifizierung im Herbst dieses Jahres. In diesem Rahmen soll 2026 dann auch die Zertifizierung als Pankreaskarzinom-Zentrum erfolgen.
Guido Hage, der Geschäftsführer des Südharz-Klinikums, sieht sich in diesen Ergebnissen in der Richtigkeit des Grundsatzbeschlusses zur Bildung von Zentren am Klinikum bestätigt. „Wir haben hier in vielen Bereichen unseres Krankenhauses höhere personelle und technische Kapazitäten etabliert, um auch künftig unserer Rolle als Vollversorger in der Region gerecht zu werden. Gegenwärtig konzentrieren sich die Arbeiten auf die Schaffung von Voraussetzungen für ein künftiges onkologisches Zentrum.”
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Dass sich die Anstrengungen lohnen, verdeutlichen auch die steigenden Zuweisungen von Patienten, insbesondere mit onkologischen Erkrankungen, durch die niedergelassenen Ärzte der Region.
red




