Mehr Bio beim Fleisch geht nicht, meint Sascha Dauer, der Firmeninhaber vom Wildhandel Bauer am Scheunenhof in Sundhausen. Ob Schwarzwild, Rotwild oder Muffelwild. Die Tiere fressen das, was sie in der Natur finden.

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Sascha Dauer (33) ist seit sechs Jahren im Unternehmen. Er machte seinen Meister im Fleischerhandwerk und hat im Juli vergangenen Jahres als neuer Betriebsleiter die Verantwortung für weitere drei Mitarbeiter übernommen. Und das in einer wirtschaftlichen Phase, die alles andere als einfach ist. „Seit 2019 hatten wir kein normales Geschäftsjahr zu verzeichnen, aber wir haben die Krisen überstanden“, berichtet Dauer. „Auch, weil wir neben dem Handel von Wildfleisch zudem den vom Schwein und Rind hinzugenommen haben.“

Aber auch diese Tiere kommen von Betrieben aus der Region, betont Dauer. Er verweist zudem auf die eigene Schlachtung von Rindern und Schweinen. Das garantiere ein hochwertiges Qualitätsprodukt, das nicht nur die normalen Kunden zu schätzen wissen, sondern auch immer mehr Gastronomen oder Jäger der Region.

Jetzt ist Sascha Dauer Mitglied des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV) geworden. In diesem Verband möchte er sich nicht nur einbringen, sondern auch bestehende Netzwerke nutzen und vor allem auf die Vorzüge seiner regionalen kulinarischen Köstlichkeiten hinweisen. Zum diesjährigen Sommerfest des NUV soll das schon mal getestet werden, kündigt NUV-Chef Niels Neu an.

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Zu Besuch beim Wildhandel waren dieser Tage die jüngsten Sundhäuser. Der Kindergarten „Lackstöckchen“ machte einen Abstecher zum Wildhandel. Dort schmückten sie zwei große Sträucher mit Ostereiern. Zur Belohnung gab es dann für die Mädchen und Jungen, aber auch für die Betreuerinnen eine leckere Wildbratwurst. red