Die SPD-Fraktion im Stadtrat von Nordhausen will zur kommenden Sitzung am 23. April einen Antrag einbringen, der die Rückkehr zu den ursprünglichen, bürgerfreundlichen Öffnungszeiten des Badehauses fordert. Das kündigt Fraktionschef Georg Müller an. Hintergrund dieses Antrages sind zahlreiche Beschwerden aus der Bevölkerung sowie die gestiegene finanzielle Unterstützung des Landes für den Badehausbetrieb.

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„Das Badehaus muss wieder für alle da sein“, betont Georg Müller. Durch die derzeitigen Öffnungszeiten komme es zu spürbaren Einschränkungen im Freizeitangebot, vor allem für Familien, Saunagäste und Freizeitschwimmer.

Drei zentrale Kritikpunkte werden in dem Antrag genannt. Zwischen Sport- und Freizeitbetrieb gibt es zu viele Überschneidungen. Bürger beklagen, dass sie zu den verfügbaren Zeiten kaum noch freie Schwimmbahnen vorfinden. Die Vermischung von Schul- und Vereinsschwimmen mit dem öffentlichen Badebetrieb führe zu Konflikten – auf Kosten der Freizeitschwimmer.

Auch die Saunagäste zeigen sich unzufrieden. Die derzeit früh endenden Öffnungszeiten der Saunalandschaft stehen laut SPD in keinem Verhältnis zu den Erwartungen der Nutzer, die sich längere Aufenthalte wünschen.

Ein weiterer Kritikpunkt sei die fehlende Familienfreundlichkeit am Wochenende, meint Müller. Besonders Familien seien betroffen. Eine zu späte Öffnung am Samstag und Sonntag verhindere die Nutzung durch Eltern mit Kindern, vor allem wenn es um Schwimmkurse wie das Seepferdchen gehe. „Hier wird ein zentrales Freizeitangebot unattraktiv gemacht“, beklagt Müller.

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Angesichts der erhöhten Landesmittel für den Betrieb des Badehauses sieht die SPD-Fraktion jetzt den richtigen Zeitpunkt, die Öffnungszeiten auf das vorherige, bewährte Niveau zurückzuführen. „Mit unserem Antrag wollen wir sicherstellen, dass das Badehaus wieder seiner Rolle als offener Ort für Sport, Erholung und Begegnung gerecht wird – für alle Bürger unserer Stadt“, unterstreicht Müller. red