Was sich dieser Tage auf der Bahnstrecke zwischen Nordhausen und Erfurt abspielt, sei „mit dem Begriff Katastrophe keineswegs übertrieben bezeichnet“, meint Burkhard Breme, Sprecher der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“.

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Wie die Deutsche Bahn mitteilte, fehlt derzeit Personal. Da mehrere Mitarbeiter krank sind, können Stellwerke immer wieder phasenweise nicht besetzt werden. In diesen Zeiten rollen dann anstelle der Züge ersatzweise Busse.

„Vermutlich fehlt es sogar an einem zentralen Fahrdienstleiter“, sagt Breme. Anders sei es seiner Meinung nach nicht zu erklären, dass bereits an mehreren Tagen nicht ein einziger Zug zwischen den beiden Städten unterwegs war. „Bei der alten, dezentralen Stellwerkstechnik, deren Ende ja unter anderem wegen der Personalengpässe herbeigesehnt wurde, fuhren wenigstens abschnittsweise noch Züge, zum Beispiel zwischen Nord- und Sondershausen“, erklärt Breme. „Nun stellt man den Betrieb vollständig und über Tage hinweg ein und bietet einen Bus-Notverkehr, der mit Fahrzeiten von drei Stunden zwischen Erfurt und Nordhausen absolut indiskutable Verhältnisse bietet.“

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Breme befürchtet, dass „der abermalige labile Betriebszustand die kommenden Wochen und Monate hindurch anhalten“ wird. Offensichtlich habe man übersehen, dass man für an zentraler Stelle arbeitende Fahrdienstleiter auch Vertreter braucht, ärgert sich der Sprecher der Initiative.

Schon die Planung des Strecken-Umbaus erweise sich als Desaster mit vieljähriger Verzögerung, kritisiert der Südharzer. „Und nun kommen die sattsam bekannten, für überwunden geglaubten Personal-Engpässe schon wieder hoch.“

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Wer die Strecke zwischen Nordhausen und Erfurt nutzen möchte, tue gut daran, sich vorher zu informieren, ob sie betrieben wird. red