Der Aderlass ist enorm. Seitdem das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) die politische Bühne betreten hat, verliert die Linke in Bleicherode bewährte Kräfte vergangener Jahre. Von Robert Henning bis Petra und Detlef Hauthal.

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Doch jetzt hat sich die Basisorganisation neu aufgestellt. „Nachdem im vergangenen Jahr der Vorsitzende nicht mehr zur Wahl stand und die Partei verlassen hat, gab es viele Gespräche mit Mitgliedern und Unterstützern“, blickt Pierre Lange zurück. „Der Wunsch wurde laut, sich wieder zu organisieren.“
Die Linke in Bleicherode und Sollstedt zählt gegenwärtig 21 Mitglieder. Vielversprechend ist der Nachwuchs. „Junge Leute haben inzwischen zur Partei gefunden, bringen neue Ideen und neuen Schwung mit und setzen auch auf die Erfahrungen unserer älteren Mitglieder“, berichtet Lange. „Gemeinsam wollen wir zu unseren Wurzeln zurückfinden. Wir wollen die Probleme der Menschen aufnehmen, wollen sie ernst nehmen und gemeinsam mit ihnen an Lösungen arbeiten.“
Um diese Arbeit leisten zu können, muss zunächst ein neuer Vorstand gewählt werden. 15 der 21 Mitglieder kommen zur Wahlversammlung. Sie machen Tom Schieke zu ihrem neuen Vorsitzenden. An seiner Seite stehen fortan Angelika Kleinert und Pierre Lange als Vorstandsmitglieder. Die Wahl erfolgt „mit großer Zustimmung“, erklärt Lange.
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„Wir wollen uns wieder langfristig als politische Kraft in unserer Region etablieren“, nennt Lange das große Ziel. Der Weg soll über ehrliche Basisarbeit führen. Die Linken wollen nicht nur in Bleicherode und Sollstedt präsent sein, sondern auch Gespräche mit den Bürgern in allen Orten der Landgemeinde und auch in den benachbarten Dörfern führen. „Und das nicht nur vor den Wahlen“, betont Lange. red




