Nach dem schweren Unfall mit einer Pferdekutsche zwischen Steigerthal und Buchholz (unsere Zeitung berichtete) haben die Tierschützer der Tierrechtsorganisation Peta Konsequenzen gefordert. Sie appellieren angesichts dieses schwerwiegenden Vorfalls an Landrat Matthias Jendricke (SPD), ein Verbot von Pferdekutschen im Landkreis Nordhausen einzuführen. Die Tierschützer warnen bereits seit vielen Jahren vor den Risiken bei der Nutzung von Pferden vor Kutschen.

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„Immer wieder kommt es bei Fahrten mit Kutschen zu schweren Unfällen, denn Pferde sind Fluchttiere“, betont Peta-Fachreferent Peter Höffken. „Selbst das kleinste Erschrecken kann tragische Konsequenzen haben.“ Solche Unfälle wie am Sonntag bei Nordhausen sollten „zu der Erkenntnis führen, dass die Verwendung von Pferdekutschen ein erhebliches Risiko darstellt. Die einzige Lösung zum Schutz von Mensch und Tier ist deshalb ein Verbot von Kutschfahrten.“

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Laut Peta habe es im vergangenen Jahr deutschlandweit 38 Unfälle mit von Pferden gezogenen Kutschen gegeben. Dabei wurden 65 Menschen verletzt, viele von ihnen schwer. Außerdem starben vier Pferde, mindestens 17 weitere erlitten Verletzungen. red