Kai Buchmann (parteilos), Nordhausens Oberbürgermeister, ist entsetzt. „Mit großer Bestürzung habe ich vom Übergriff eines Bürgers auf Beschäftigte der Stadtverwaltung im Bürgerservice erfahren“, erklärt er. „Als Oberbürgermeister, Vorgesetzter und Kollege verurteile ich diese Tat mit aller Deutlichkeit.“

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Kein Behördenvorgang rechtfertige die Anwendung von Gewalt als probates Mittel zur Durchsetzung des eigenen Willens, betont Buchmann. Die Stadtverwaltung zeige sich solidarisch mit den Kollegen, „die täglich gute Arbeit für die Bürger leisten und wünscht ihnen eine schnelle Genesung“, so der OB.
Sowohl körperliche als auch verbale Übergriffe gegenüber den Beschäftigten werden durch die Stadt Nordhausen zur Anzeige gebracht und gegebenenfalls durch ein Hausverbot untersetzt. Die Stadtverwaltung will weiterhin eine offene Verwaltung sein. „Frustration, Kritik oder angestaute Wut über Vorgänge können gegenüber der Stadtverwaltung weiterhin auf zivilisierte Art und Weise kommuniziert werden“, betont Buchmann.
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