Ob Straßen-, Brücken- oder Wegebau: Auch in der Stadt Nordhausen gibt es einen Investitionsstau in der Infrastruktur. Der soll in den kommenden Jahren abgebaut werden, kündigt das städtische Bauamt an.

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In diesem Frühjahr hat die Stadt zwölf Bauvorhaben in einem Umfang von insgesamt mehr als 20 Millionen Euro beim Fördermittelgeber – Freistaat Thüringen – angemeldet. All diese Sanierungs- oder Neubauprojekte sollen im Jahr 2026 und darüber hinaus realisiert werden.
„Acht Anträge für Baumaßnahmen können bereits auf einen Planungsvorlauf zurückblicken, sodass bei Gewährung der Mittel von bis zu 75 Prozent die Stadt nach Bereitstellung der Eigenmittel im städtischen Haushalt investieren könnte“, erklärt Bauamtsleiter Kay Alert.

Mit den wichtigen Fördermitteln des Landes werde nicht nur die Infrastruktur verbessert, sondern „auch ein wesentlicher Beitrag zu sicheren Verkehrswegen und natürlich des Ausbaus der nachhaltigen Mobilität und des Klimaschutzes geleistet“, meint Alert. Im Mittelpunkt stehen vor allem das große Straßenbauprojekt Wallrothstraße und die Sanierung der Grimmelbrücke über die Zorge in der Hesseröder Straße.

Für den zweiten Bauabschnitt der Wallrothstraße plant die Stadt 6,25 Millionen Euro. In den vierten Abschnitt des Darrweges will sie 2,93 Millionen Euro investieren. Zwei weitere Straßenbauvorhaben betreffen die Freiherr-vom-Stein-Straße (1,86 Millionen Euro) und die Bochumer Straße (4,72 Millionen Euro).
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Vier Brücken stehen auf der Dringlichkeitsliste der Stadt. Diese sollen demnächst saniert werden. Das größte Vorhaben ist die Grimmelbrücke mit 2,54 Millionen Euro. Wichtig sind aber auch die Ronnebachbrücke (406.250 Euro), die Brücke über den Roßmannsbach in der Leimbacher Straße (315.000 Euro) sowie die Brücke in der Riesleber Straße in Sundhausen, bei der noch nicht entschieden ist, ob es eine Instandsetzung oder ein Ersatzneubau werden soll. So oder so: Die geplanten Kosten dieser Brücke belaufen sich auf 256.000 Euro.
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Für die Arbeiten an den Bushaltestellen in der Straße der Genossenschaften will die Stadt 216.300 Euro ausgeben. Außerdem sind Investitionen in drei Radwege vorgesehen. So soll für 285.322 Euro eine Verbindung zwischen dem Uthleber Weg und dem Ferienhausgebiet Seelano entstehen. Mit einer Ausgabe von 327.787 Euro soll der Radweg in der Freiherr-vom-Stein-Straße auf Vordermann gebracht werden.
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Und in Hesserode will die Stadt einen neuen Radweg auf einer Länge von 1200 Metern anlegen, um Nordhausen noch besser mit KIeinwechsungen verbinden zu können. Dieses Vorhaben ist mit 803.906 Euro veranschlagt. red






