Mit dem Ende des Winters wurden die orangen Fahrzeuge des Straßenbetriebsdienstes in Nordhausen umgerüstet und für die Belange der Straßenunterhaltung ausgerüstet. „Auch wenn der vergangene Winter relativ mild war, so hat er doch auf den Straßen des Landkreises sichtbare Spuren hinterlassen“, erkärt Landratsamtssprecherin Jessica Piper.

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Bei der jährlichen Befahrung der insgesamt 135 Kilometer langen Kreisstraßen im Frühjahr werden stets Mängel festgestellt, die es dann zu beseitigen gilt. So sind dieses Jahr eine Vielzahl von Rissen in der Fahrbahnoberfläche hinzugekommen. Und an vielen Stellen sind aus kleineren Asphaltaufbrüchen teilweise tiefe Schlaglöcher geworden.

Zur Beseitigung dieser Fahrbahnschäden ist der Straßenbetriebsdienst derzeit im ganzen Landkreis unterwegs. Dabei werden Fahrbahnrisse saniert und Schlaglöcher in der Fahrbahndecke mit Heißmischgut verfüllt.

Schnelles Reagieren vorm Vergrößern der Schäden

Diese Unterhaltungsmaßnahmen sollen verhindern, dass Oberflächenwasser in die tiefer liegenden Schichten des Straßenaufbaus gelangt, wo dies langfristig massive Schäden am Straßenkörper verursachen kann. Ist der Straßenaufbau erst einmal nachhaltig geschädigt, ist eine Beseitigung der Straßenschäden im Rahmen der Straßenunterhaltung oft nicht mehr möglich, und ein vollständiger Austausch der Asphaltschichten wird erforderlich.

Da dies zeit- und materialaufwendig sowie teuer ist, sei der Landkreis bestrebt, mit diesen regelmäßigen Arbeiten den Zustand der Kreisstraßen zu erhalten und zu verbessern, erklärt Dirk Schimm (parteilos), Zweiter Beigeordneter des Landkreises.

Winterschäden
Auf mehreren Kreisstraßen rund um Nordhausen werden gegenwärtig die Winterschäden beseitigt.© Jessica Piper

In diesem Jahr hat der Landkreis für die Sanierung der Fahrbahnrisse und für kleinflächige Asphaltarbeiten im Haushalt rund 65.000 Euro eingestellt. Außerdem gibt es im weiteren Jahresverlauf regelmäßige Nachkontrollen des Straßenzustandes. Erforderliche Reparaturen werden veranlasst, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Allerdings gibt es auch Kreisstraßen, deren Instandsetzung mit den Mitteln des Straßenbetriebsdienstes kaum noch möglich und auch unwirtschaftlich ist. Eine umfassende Sanierung ist dann unumgänglich. Beispiele hierfür sind die Kreisstraßen zwischen Mauderode und Hörningen sowie zwischen Bleicherode und Kehmstedt.

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Diese Kreisstraßen wurden durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr auch bereits in den Fördermittel-Programmrahmen für die Jahre 2025/26 aufgenommen, berichtet Schimm. Nach einer Bewilligung der Fördermittel in Höhe von 75 Prozent der Gesamtkosten könnte die Sanierung der Kreisstraße zwischen Mauderode und Hörningen sogar noch in diesem Jahr begonnen werden. red