Am Freitag, dem 13. Juni, wird der Sportplatz in Neustadt zur Bühne für weit mehr als nur ein Fußballspiel: Wenn der SV Hohnstein um 18.30 Uhr auf den SV Ilfeld trifft, geht es nicht nur um Punkte – sondern um Hoffnung, Solidarität und die Chance, Leben zu retten.

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Denn bereits ab 16 Uhr startet auf dem Gelände eine Registrierungsaktion der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) unter dem Motto „Gemeinsam für Claudia“. Im Mittelpunkt steht eine Frau, deren Leben sich von einem Moment auf den anderen dramatisch verändert hat.

Claudia aus Harztor war bis vor Kurzem eine sportlich aktive, lebensfrohe Frau. Triathlon, Stand-up-Paddling, Wandern und Gartenarbeit gehörten zu ihrem Alltag – bis zur niederschmetternden Diagnose: Leukämie. „Es war, als hätte jemand den Stecker gezogen“, beschreibt sie die ersten Momente nach der schockierenden Nachricht.

Heute ist Claudia auf eine Stammzellenspende angewiesen. Nur ein genetischer Zwilling kann ihr Leben retten. Doch die Wahrscheinlichkeit, diesen passenden Spender zu finden, ist gering – es sei denn, viele Menschen zeigen Herz und lassen sich typisieren, damit ein Lebensretter gefunden wird.

Deshalb hat der SV Hohnstein entschieden, sein Heimspiel in ein Zeichen der Menschlichkeit zu verwandeln. Alle zwischen 17 und 55 Jahren haben die Möglichkeit, sich am Spieltag unkompliziert per Wangenabstrich bei der DKMS registrieren zu lassen. Jeder Abstrich bedeutet eine neue Chance – für Claudia, aber auch für viele andere.

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Auch abseits des Spielfeldes ist für alles gesorgt: Für das leibliche Wohl und eine Atmosphäre, in der Sport und Solidarität Hand in Hand gehen. Ein Fußballabend mit einer Mission – kommen Sie vorbei, feuern Sie Ihre Mannschaft an und werden Sie vielleicht selbst zum Lebensretter.

Was ist die DKMS?

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ist eine internationale gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit so vielen Blutkrebspatienten wie möglich eine zweite Lebenschance zu geben. Sie wurde 1991 in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet und sorgt seither dafür, dass immer mehr Patienten eine lebensrettende Stammzellspende erhalten.

In der DKMS sind mehr als 12,5 Millionen potenzielle Spender registriert, bis heute hat die Organisation mehr als 125.000 Stammzellspenden vermittelt. Die DKMS ist außer in Deutschland in den USA, Polen, UK, Chile, Indien und Südafrika aktiv.

Durch internationale Projekte und Hilfsprogramme verschafft die DKMS noch mehr Menschen weltweit Zugang zu einer lebensrettenden Therapie. Darüber hinaus engagiert sich die DKMS in den Bereichen Medizin, Wissenschaft und Forschung, um die Heilungschancen von Patienten zu verbessern. In ihrem Hochleistungslabor, dem DKMS Life Science Lab, setzt die Organisation weltweit Maßstäbe für die Typisierung potenzieller Stammzellspender, um so das perfekte Match für eine Transplantation zu finden.

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