Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) treibt in Nordhausen die Digitalisierung ihrer Wohnungen voran. Bis zum Jahr 2030 sollen alle rund 5000 SWG-Wohnungen mit einem leistungsfähigen Glasfaser-Anschluss ausgestattet werden.

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Der Ausbau erfolgt in enger Abstimmung mit den Vertragspartnern Garthoff und Television Bleicherode und sieht eine vollständige Erschließung bis in die Wohnungen vor. „Die bisherige Zusammenarbeit mit den beiden Firmen aus der Region hat sich bewährt“, erklärt SWG-Chefin Inge Klaan. „Durch den Glasfaser-Ausbau liegt in unseren Wohnungen dann Hochgeschwindigkeits-Internet an.“

Es gibt keinen Grund, sich unter Druck setzen zu lassen.

Andrea Rahmig, Mitarbeiterin der SWG

In Nordhausen verlegt die Deutsche Telekom die Glasfaserleitungen bis in die Keller. Gemeinsam mit Television Bleicherode und der Firma Garthoff sorgt die SWG dann für den weiteren Weg bis in die einzelnen Wohnungen.

Der Ausbau hat bereits in laufenden Sanierungsobjekten (wie im Ossietzky-Hof) begonnen. Demnächst folgen weitere Wohnungen. Der Start der Arbeiten ist noch in diesem Sommer geplant. Ausgebaut wird in diesem Jahr in der Hardenbergstraße 48-70, Hohekreuzstraße 2-6, Hufelandstraße 5-8, Semmelweisstraße 2, Auf dem Sand 10, 12 und 14, Bahnhofstraße 27-30, 33-36 und 39, Bochumer Straße 97-103, Rautenstraße 10-36 sowie Vor dem Vogel 8-14.

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In den folgenden Jahren sollen durchschnittlich jeweils etwa 1000 Wohnungen angeschlossen werden. „Die Reihenfolge des Ausbaus orientiert sich an einem Ausbauplan, der jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst wird“, erklärt die Projektmitarbeiterin Andrea Rahmig. Für Fragen zur zeitlichen Planung steht sie als Ansprechpartnerin für die Mieter zur Verfügung. Außerdem melden sich die beiden Ausbaufirmen rechtzeitig bei den Mietern an. Darüber hinaus werden die Vertragspartner die Ausbauzeiten in den einzelnen Hauseingängen aushängen.

SWG warnt vor unseriösen Haustürgeschäften

In den vergangenen Monaten kam es vermehrt zu Vorfällen, bei denen Subunternehmer im Auftrag verschiedener Telefonanbieter an Wohnungstüren erschienen und Mieter unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Abschluss von Glasfaser-Verträgen drängen wollten. Die SWG warnt vor diesen Drückerkolonnen: „Es gibt keinen Grund, sich unter Druck setzen zu lassen“, betont Andrea Rahmig. „Der Ausbau erfolgt durch Garthoff und Television Bleicherode schrittweise, und wir informieren unsere Mieter rechtzeitig, ab wann in ihrer Wohnung Glasfaser anliegen wird.“

Trotz des flächendeckenden Glasfaser-Ausbaus weist die SWG darauf hin, dass das bestehende Breitband- und Kupfernetz betriebsbereit bleibt. „Für Mieter besteht keine Verpflichtung, einen Glasfaser-Tarif abzuschließen“, erklärt Rahmig. Schon jetzt stehen in allen Liegenschaften der SWG Internetgeschwindigkeiten von mindestens 250 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

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Ein Internetanschluss über Glasfaser ermöglicht jedoch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, wodurch schnelles Surfen, Streaming, Online-Gaming und Videokonferenzen mit mehreren Personen gleichzeitig ohne Geschwindigkeitsverluste möglich sind. Er sei auch „eine gute Grundlage für Smart-Home-Anwendungen und bietet eine stabile und zuverlässige Internetverbindung, selbst bei großen Datenmengen“, wirbt die SWG. red