Ein echter Hingucker ist es geworden. Das Feuerwehrgerätehaus in Großwerther präsentiert sich nach vielen Jahren endlich wieder in frischem Glanz. Möglich wurde das nicht etwa durch öffentliche Mittel, sondern dank bemerkenswertem Eigenengagement der Kameraden und großzügiger Unterstützung durch lokale und regionale Unternehmen.

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Angesichts klammer Gemeindekassen, auf die Bürgermeister Manfred Handke (SPD) regelmäßig hinweist, sind Investitionen in die Instandhaltung der insgesamt sieben Feuerwehrhäuser in der Gemeinde Werther in den vergangenen Jahren weitgehend ausgeblieben. Für die Mitglieder der Feuerwehr in Großwerther war klar: So kann es nicht weitergehen.
Wehrführer Marcel Henze und seine 15-köpfige Mannschaft – bestehend aus zwei Frauen und 13 Männern – nahmen die Sache selbst in die Hand. Ohne eigenes Budget, aber mit viel Tatkraft führten sie Gespräche mit ortsansässigen Betrieben und überregionalen Partnern – mit Erfolg: Zahlreiche Unternehmen erklärten sich bereit, das Projekt durch Sach- und Geldspenden zu unterstützen.

Die Feuerwehr ist allen Unterstützern sehr dankbar. Das Beschriftungsatelier Inez Klein sorgte für die Beschilderung im Design der Wehr. Die Fassadenfarbe ist vom Dämmstoffhandel Ulrich Schlegel. Für Kleinarbeiten stand der Wehr eine Geldspende aus dem Erlös der Erbsensuppen-Aktion vom Gasthaus „Zum Dorfkrug“ zur Verfügung.
Maria Köhler (Glücksmomente-Fotografie) sponserte die neuen LED-Strahler. Der Hausmeisterservice von Mario Bahr nahm Ausbesserungsarbeiten an der Fassade vor. Die Hermann Bach GmbH lieferte Material für den Außenputz. Dank der Melle Gallhöfer Dach GmbH verfügt das Gebäude über eine neue Dachrinne. Die Farbe für die Tore besorgte Steffen Barth (PDR-Service).
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Darüber hinaus leisteten die Feuerwehrangehörigen viele Stunden in Eigenregie – vom Schleifen und Lackieren der Tore bis hin zur Montage der neuen Dachrinne. Am Ende steht ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann – ein renoviertes Feuerwehrhaus, das nicht nur die Einsatzkräfte freut, sondern auch das Ortsbild aufwertet. „Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern für die reibungslose Zusammenarbeit“, betont der stellvertretende Wehrführer Christoph Muhl. red




