Der Blinden- und Sehbehindertenverband in Nordhausen trauert um zwei langjährige und hochgeschätzte Mitglieder. Hannelore Picht und Peter Wernecke sind gestorben. Mit ihnen verliert die Stadt zwei Menschen, die mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz das Verbandsleben maßgeblich geprägt haben.

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Eine Augenerkrankung drängte Peter Wernecke im Jahre 2007 aus dem Berufsleben. So verlor er seine geliebte Arbeit als Tontechniker im Theater Nordhausen. Seine Erblindung war für ihn jedoch kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Er nahm Kontakt auf zum Blinden- und Sehbehindertenverband in Nordhausen und wurde 2010 der Vorsitzende des hiesigen Verbandes.

Sein Engagement war beispielhaft: Als Vorsitzender setzte er sich unermüdlich für die Belange der rund 60 Mitglieder ein. Zudem war er in den Jahren von 2014 bis 2022 auch Mitglied im Thüringer Landesvorstand des Verbandes, engagierte sich als Hilfsmittelbeauftragter und war Verantwortlicher im Programm „Blickpunkt Auge“.

Peter Wernecke ist am 28. Juli im Alter von 68 Jahren verstorben. Die Mitglieder des Verbandes erinnern sich an unvergessliche gemeinsame Erlebnisse und Unternehmungen, bei denen sie dank Peter Wernecke die Welt mit allen Sinnen erfahren konnten. Ihm war es auch stets ein wichtiges Anliegen, Sehenden die Welt von Blinden und Sehbehinderten näherzubringen, etwa durch Vorträge an Schulen in Nordhausen oder an Informationsständen. Er wurde in seinem Ehrenamt stets tatkräftig von seiner Ehefrau Angela unterstützt.

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Nur wenige Tage vor Peter Wernecke ist – am 22. Juli – seine langjährige Stellvertreterin Hannelore Picht im Alter von 86 Jahren gestorben. Sie war seit rund fünf Jahrzehnten ebenfalls ein aktives Mitglied und hat Großartiges für den Verband geleistet. Der Blinden- und Sehbehindertenverband von Nordhausen verneigt sich in Dankbarkeit vor dem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement der beiden Verstorbenen. red