Gute Nachrichten für zwei junge Firmen in Nordhausen: Sie können jetzt richtig durchstarten. Thüringenweit haben ihre Ideen überzeugen können.
Das Land Thüringen hat ein Beschleuniger-Programm. Dieses soll das Wachstum von neu gegründeten Unternehmen (Startups) in der Frühphase beschleunigen, indem es ihnen Mentoring, Kapital und Ressourcen zur Verfügung stellt.

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Es ist bereits die siebte Runde des Programms. Diesmal liegen 40 Bewerbungen vor. Elf innovative Teams werden aufgenommen. Darunter sind mit „anfang.“ und „EStyle“ zwei Nordhäuser Gründerteams. Ihre Wurzeln liegen auf dem Campus am Weinberghof. Das sei „ein starkes Signal für die Innovationskraft des Hochschulstandortes Nordhausen“, meint Tina Bergknapp, Sprecherin der Hochschule.
Das Startup „anfang.“ entwickelt einen digitalen Trauerbegleiter, der Menschen in Zeiten des Abschieds unterstützen und Angehörigen dabei helfen soll, mit Verlust und Trauer auf neue, sensible Weise umzugehen.
Das Team von „EStyle“ digitalisiert die Stilberatung und will somit einen ressourcenschonenden, personalisierten Zugang zu Mode und Ästhetik schaffen.
Das Beschleuniger-Programm begleitet die Startups vier Monate lang auf dem Weg zur Marktreife. Die Teilnehmer profitieren von intensiven Coachings, Workshops, Budget-Förderung, Netzwerk-Zugängen und gezielter Vorbereitung auf Finanzierungsrunden. Für besonders vielversprechende Geschäftsmodelle schließt sich eine zweite Phase an: drei weitere Monate mit Fokus auf Wachstum, Skalierung und Investments.
Als Höhepunkt des Programms gilt der Pitch-Day. An diesem Tag präsentieren alle Startups ihre Visionen vor Investoren sowie der Innovationscommunity.
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Auch Lutz Göcke schaut erfreut auf das Programm. „Dass gleich zwei unserer Teams den Sprung ins Programm geschafft haben, ist ein großartiger Erfolg und ein Beweis für die Qualität der Gründerförderung an unserer Hochschule“, betont der Leiter des Hike-Hochschulinkubators. Mit diesem bietet die Nordhäuser Hochschule allen Gründungsinteressierten umfassende Unterstützung – von der Ideenentwicklung über Prototyping bis zur Marktvalidierung und darüber hinaus. red




