Katastrophen lauern immer und überall. Dann ist schnelles Handeln gefragt. Weitreichende Entscheidungen müssen von kompetenten Bestimmern getroffen werden. Für solche Notfälle existiert im Kreis Nordhausen ein Krisenstab. Dieser ist am Montagmorgen zu einer Übung zusammengekommen, berichtet Jessica Piper, Sprecherin des Landratsamtes.

Eine Lage wie ein großflächiger Stromausfall über einen längeren Zeitraum hätte heutzutage schnell weitgehende Auswirkungen.

Matthias Jendricke, Landrat im Kreis Nordhausen

Das Übungsszenario war ein großflächiger Stromausfall durch einen Cyber-Angriff. Das Team des Fachgebiets Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz schilderte den Stabsmitgliedern den Ablauf der Zusammenarbeit in einer solchen Lage innerhalb des Landkreises mit den Kommunen, den örtlichen Feuerwehren und den Einheiten des Katastrophenschutzes sowie weiteren Behörden wie der Polizei sowie mit der Thüringer Landesebene.

„Die Alarmierung der Mitglieder des Verwaltungsstabes unseres Katastrophenschutzstabes hat gut funktioniert“, sagt Landrat Matthias Jendricke (SPD). „Eine Lage wie ein großflächiger Stromausfall über einen längeren Zeitraum hätte heutzutage schnell weitgehende Auswirkungen und stellt hohe Anforderungen an die Katastrophenschutzstrukturen auf kommunaler Ebene.“

So sei beispielsweise geregelt, dass die Gerätehäuser der freiwilligen Feuerwehren besetzt werden. Im Winter käme die Problematik hinzu, dass Heizungen ausfallen und beheizbare Anlaufstellen für die Bevölkerung eingerichtet werden müssen.

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Hintergrund des Alarmierungstests war eine Großübung des Katastrophenschutzbereichs mit dem Land Thüringen zu einem ähnlichen Lagebild im November. Die Alarmierungsübung meldet die Landkreisverwaltung nun auch ans Land Thüringen zur Dokumentation. red