Beschäftigte der Stadtverwaltung haben am Schwibbogen auf dem Weihnachtsmarkt am Nikolaiplatz in Nordhausen Hakenkreuz- und SS-Schmierereien entdeckt. Diese wurden in das Metall des Schwibbogens eingeritzt, berichtet ein Rathaussprecher. Die Polizei hatte den Vorfall ebenfalls bereits vermeldet (wir berichteten). Der Staatsschutz ermittelt.

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Nordhausens Oberbürgermeister Kai Buchmann (parteilos) ist empört. „Die Stadt steht für Vielfalt, Toleranz und Offenheit“, sagt er. „Es macht mich fassungslos, dass sich in letzter Zeit Vorfälle mit rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Schmierereien häufen. Es handelt sich dabei um kein Kavaliersdelikt, sondern ist Ausdruck einer Gesinnung, die andere unterdrückt, diskriminiert und ausgrenzt.“

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Der OB fordert: „Antisemitische Straftaten müssen mit der vollen Härte der Gesetze bestraft werden.“ Die Stadtverwaltung hat Strafanzeige erstattet. red