War zuletzt öffentlich von Nordhausens Unterstadt die Rede, wurde ein Problemviertel thematisiert. Drogendealer und Gewaltkriminelle empörten ebenso wie herumliegender Müll oder von Vandalen zerstörte Bänke etwa in der Uferstraße, in der Bahnhofstraße und auf dem Bahnhofsplatz. Auch die Südharz-Galerie erfuhr ob einer Messerattacke sowie Schlägereien unfreiwillige Aufmerksamkeit.
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Nun endlich eine positive Nachricht fürs Bahnhofsviertel: Die Stadt möchte den Platz der Gewerkschaften umgestalten. Parkplätze sollen Bäumen und anderem Grün weichen. Und wer hier in den Bus einsteigen will, soll endlich ordentliche Wartebereiche mit Sitzgelegenheiten und Dach nutzen können.
Natürlich kostet diese Kur viel Geld. Gut möglich, dass dieses Jahr dank üppiger Fördermittel allein das Baumsetzen gelingt und alles andere über 2027 hinaus auf sich warten lässt. Schließlich steht die Stadt vor weiteren Herausforderungen: Ihr Freibad ist zu sanieren, Gleiches gilt für einige wichtige Brücken und Straßen.
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Entscheidend aber ist, dass mit dem Konzept für den Platz der Gewerkschaften eine Idee in der Schublade liegt. Dass die Stadt sich endlich traut, Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Gerade die Unterstadt hat es verdient.






