Die Schröderstraße in Ilfeld verliert bald einen markanten Punkt. Die Schule soll verschwinden. Das Gebäude ist ein Relikt der DDR – in der typischen Bauweise der damaligen Zeit. Einst pragmatisch, heute nicht mehr auf dem gewünschten Stand.

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Der Neubau auf dem Klostergelände rückt seinem Ziel immer näher. Im Sommer soll er bezugsfertig sein und pünktlich zum neuen Schuljahr seinen Betrieb aufnehmen.

Gleichzeitig wird der Altbau nicht mehr benötigt. Sein Schicksal ist besiegelt. Der Gemeinderat von Harztor hat den Abriss bereits beschlossen. Dieser soll schnellstmöglich erfolgen, wünscht sich Bürgermeister Stephan Klante (parteilos), „um vorsorglich Vandalismus abzuwenden“. Die Schule soll kein „Lost Place“ werden und somit künftig kein Anlaufpunkt entsprechender Fans sein.

Um die Abrisskosten tragen zu können, hofft die Gemeinde auf Fördermittel. Ist die Schule verschwunden, bleibt die Frage, was aus dem Areal werden soll. Der Traum mancher Kinder des Dorfes, dass sich die benachbarte Skaterbahn erweitern darf, bleibt unerfüllt. Die Gemeinde möchte die Fläche für Wohnhäuser oder Gewerbe nutzen.

Der Bedarf nach Baugrundstücken in Ilfeld ist groß, berichtet Klante. Die Gemeinde registriert Nachfragen von jungen Familien. Das Dorf lockt mit seinem Kindergarten und dem modernen Grundschulneubau.

Nach Angaben der Gemeinde laufen bereits Gespräche mit Investoren sowie Verhandlungen mit Grundstückseigentümern.

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Die Sporthalle der Schule bleibt dem Dorf erhalten. Sie steht auch weiterhin den örtlichen Vereinen zur Verfügung. Vor allem die Radballer hören das gern. Zudem soll die Turnhalle den Schulsport noch so lange absichern, bis am neuen Standort eine Lösung gefunden wird.