BUND: Naturgips ist zu billig
Vor dem Hintergrund des aktuellen Rechtsstreits zum Gipsabbau im Naturpark Südharz fordert der BUND-Kreisverband Nordhausen, Recyclinggips-Anteile in Bauprodukten verpflichtend festzuschreiben und keine Tagebaue mehr zu bewilligen. Es sei an der Zeit, dass Naturgips teurer und Kreislaufgips billiger wird.

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Nach wie vor würden 90 Prozent des deutschen Gipses, der für Baustoffe verwendet wird, letztlich auf der Deponie landen. Das Recycling kommt nicht in Schwung, im Gegenteil: Knauf wolle zu Jahresende sein nachhaltiges Vorzeigewerk in Embsen auslaufen lassen, in dem Naturgips zu 90 Prozent durch technische Gips ersetzt werde, kritisiert der BUND. Er erinnert daran, dass die Entscheidung getroffen worden sei, nachdem Knauf ein neuer Rahmenbetriebsplan für einen Naturgipsabbau am Alten Stolberg mit einer Laufzeit bis ins Jahr 2100 genehmigt wurde. Das sei kein Zufall.
Auch Remondis schließe sein Recyclingwerk in Zweibrücken. Zu diesem Konzern gehört das Ellricher Unternehmen Casea. Dessen Klage gegen die Verordnung zum Naturpark Südharz aus dem Jahr 2010 wurde jüngst am Thüringer Oberverwaltungsgericht in Weimar verhandelt. Diese Verordnung untersagt einen oberirdischen Rohstoffabbau im Naturpark, es sei denn, die Fläche ist laut Regionalplan Gipsabbau-Vorranggebiet. red
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Südharz hat neuen Lotto-Großgewinner
Ein Südharzer hat bei der KENO-Ziehung am Pfingstsonntag 250.000 Euro gewonnen. Der Spielschein wurde mit Kundenkarte in einer Lottoannahmestelle im Kreis Nordhausen gespielt, teilte die Thüringer Staatslotterie am Dienstag mit.
KENO ist eine Zahlenlotterie, die täglich die Chance auf einen Millionengewinn bietet. Das Spielsystem ist variantenreich. Variable Einsätze sind möglich, es gibt verschiedene Keno-Typen. Der Südharzer hat in der Klasse 9 bei KENO-Typ 9 gewonnen – hier liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit bei rund 1:387.197. red
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Ideen für Ehrenamt und Städtepartnerschaft gesammelt
Die Idee einer „Meile der Partnerstädte“ als Teil der 1100-Jahr-Feier der Stadt Nordhausen im nächsten Jahr wurde jüngst im Tabakspeicher diskutiert. Der Freundeskreis Nordhausen – Ostrów Wielkopolski hatte anlässlich des Ehrenamtstags eingeladen, um über neue Projekte und Formen der Zusammenarbeit zu beraten.
Gesprochen wurde über eine gemeinsame Fahrt mit der Seniorenvertretung nach Ostrów Wielkopolski sowie über Filmvorführungen und die Einladung des Autors Steffen Möller mit seinem Programm „Präsident von Polschland“. Für eine Ausstellung über die polnische Partnerstadt wurden als mögliche Ausstellungsorte die Stadtbibliothek, die Flohburg oder die Kreissparkasse genannt. Die Teilnehmer sprachen sich zudem für eine engere Zusammenarbeit der Freundschaftsgesellschaften und Partnerschaftsvereine aus.
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Durch eine stärkere Vernetzung der Akteure sollen ehrenamtliche Aktivitäten künftig besser koordiniert und neue Interessierte für die Mitarbeit gewonnen werden. Beim Treffen im Tabakspeicher konnte der Freundeskreis Nordhausen – Ostrów Wielkopolski drei neue Mitglieder begrüßen. red
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