Jugendliche im Straßenverkehr stärken
Das Jugend-Hostel Nordhausen des Horizont-Vereins und die Verkehrswacht Nordhausen haben eine nach eigenen Angaben bislang einzigartige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit und Mobilität der betreuten Jugendlichen zu stärken und ihre Selbstständigkeit zu fördern.

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Initiiert wurde die Zusammenarbeit von Phillip Siebenhüner, stellvertretender Gruppenleiter der Jugendwohngruppe „Shelter“, und Carolin Sobik, Jugendbeauftragte und Projektleiterin der Verkehrswacht Nordhausen. Geplant sind Aktionstage rund ums sichere Fahrradfahren. Besonders Jugendliche ohne Fahrradführerschein oder praktische Verkehrserfahrung sollen dabei unterstützt werden. Vermittelt werden Verkehrsregeln, Verkehrszeichen und sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Außerdem können die Jugendlichen künftig bei Veranstaltungen der Verkehrswacht mitwirken. Nach entsprechender Schulung sollen sie Simulatoren und Aktionselemente betreuen und ihr Wissen an jüngere Kinder weitergeben. Auch Verkehrsteilnehmerschulungen und erste Inhalte zur Führerscheinvorbereitung sollen künftig direkt im Horizont-Verein stattfinden.
Die erste gemeinsame Aktion ist bereits geplant: Am 6. Juli findet ein Verkehrssicherheitstag rund ums Fahrradfahren statt. red
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Theateraufführung in der Wolkramshäuser Regelschule
Vor mehr als 20 Jahren führten Schüler der Regelschule Hainleite das Stück „Puzzle“ auf, in dem sie ihre Lebensvorstellungen thematisierten. Wie würde das Puzzle wohl heute aussehen, mit all den gewonnenen Erfahrungen eines Vierteljahrhunderts? Also begaben sich die Akteure von damals auf Spurensuche und entwickelten „puzzle 2.0“. Aufgeführt wird das Stück am 29. Mai ab 18.30 Uhr in der Aula der Regelschule Hainleite in Wolkramshausen. Alle Interessierten sind willkommen. red
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Ausstellung über jüdische Kinder in der Flohburg
Vom 4. Juni bis zum 6. September 2026 zeigt das Museum Flohburg in Nordhausen die Wanderausstellung „Wer ein Leben rettet…“ – Lebensgeschichten von Kindern des „Verlorenen Transports“. Diese veranschaulicht die Biografien von acht exemplarisch ausgewählten jüdischen Kindern und Jugendlichen, die im April 1945 mit dem „Verlorenen Transport“ aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert und bei dem Bergarbeiterdorf Tröbitz in der Lausitz befreit wurden. Im Fokus stehen die Lebensgeschichten der jüdischen „Child Survivors“.
Die aus elf Stelen bestehende Ausstellung zeigt anhand von zumeist unbekannten privaten Fotografien und Illustrationen das Leben der jüdischen Familien in den besetzten Ländern, die Deportation in die Durchgangs- und Konzentrationslager des „Dritten Reichs“ sowie die unterschiedlichen Lebensverläufe nach der Befreiung in Tröbitz. red
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