Kostenfreie Fahrten für Kinder mit der Dampflok

Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni erwarten die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) auch in diesem Jahr wieder die jüngsten Fahrgäste mit einer besonderen Aktion: Alle Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren fahren an diesem Tag auf dem gesamten über 140 km umfassenden Streckennetz der Brocken-, Harzquer- und Selketalbahn kostenfrei, heißt es in der HSB-Mitteilung. Benutzt werden können alle fahrplanmäßig verkehrenden Züge, auch jene, die von Nordhausen zum Brocken starten. red

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Geldsegen für Heringer Kirche

Über eine finanzielle Unterstützung kann sich die evangelische Kirchengemeinde Heringen freuen. Mit 7500 Euro fördert die Klosterkammer Hannover die St.-Michaelis-Kirche. Verwendet werden soll das Geld für die weitere Sanierung der Fassade. Das Geld soll in den vierten Bauabschnitt fließen, der sich dem Ostgiebel widmet. Konkret sieht dieser eine Mauerwerks- und Fassadeninstandsetzung vor.

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Insgesamt 22 Projekte fördert die Klosterkammer Hannover, deren Zuwendungsausschuss nun erneut über die Verteilung von mehr als 380.000 Euro entschieden hat. In diesem Jahr hat die Klosterkammer bereits zwei Südharzer Projekte mit rund 52.000 Euro gefördert. Die finanzielle Unterstützung war für die Sanierung des Turmes der Dorfkirche St. Viti in Gudersleben sowie der Kirchen-Nordfassade in Harzungen. red

Großes Interesse an Fake-History-Reihe

Der Sonderausstellungsraum der Flohburg in Nordhausen war zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Fake History – Geschichtsmythen unter der Lupe“ laut Stadtverwaltung bis auf den letzten Platz besetzt gewesen. Rund 40 Besucher kamen, um den Vortrag von Andreas Froese, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, zu hören. Er nahm verbreitete Mythen über die NS-Zeit in den Blick und zeigte anhand historischer Quellen, wie sie sich widerlegen lassen. Im Fokus standen auch Beispiele aus Nordhausen und der Region. Thema waren unter anderem die Schutzbehauptung „Davon haben wir nichts gewusst“, der Mythos der „Wunderwaffe“ sowie konkurrierende Opfererzählungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Froese erläuterte zudem, warum sich Geschichtsmythen so hartnäckig halten: Sie vereinfachen komplexe Zusammenhänge und stiften Identität. Umso wichtiger seien historische Bildung und faktenbasierte Aufklärung. Die anschließende Diskussion, moderiert von Jakob Schergaut von der Universität Jena, sei intensiv genutzt worden. red

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