Dieses Wiedersehen war so nicht geplant. Und prompt führte es zu einer Eskalation, die wiederum einen Einsatz der Polizei erforderlich machte.

Ein ehemaliges Paar traf am Montag in der Wohnung einer Bekannten am Zuckerweg in Nordhausen aufeinander. Aus dieser Begegnung entwickelte sich ein heftiger Streit, der nicht nur beim Wortgefecht blieb, sondern laut Polizei mit einer gegenseitigen Körperverletzung endete.

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Als der Gipfel dieses Zankes erreicht war, bewarf der Mann schließlich seine Ex-Freundin mit Gabeln. Beide Personen waren alkoholisiert und zum Schluss jeweils leicht verletzt. red

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Alle drei Minuten erlebt eine Frau oder ein Mädchen in Deutschland häusliche Gewalt. Häusliche Gewalt an Frauen bezeichnet physische, psychische, sexuelle und/oder wirtschaftliche Gewalt, die innerhalb von Beziehungen ausgeübt wird, meist durch den Partner oder Ex-Partner. Sie tritt in der Regel in privaten Räumen auf und ist oft ein wiederholtes und systematisches Muster von Missbrauch. Erste Anzeichen häuslicher Gewalt können subtil sein, aber oft gibt es frühzeitige Warnsignale. Zu diesen zählen: Isolation, Kontrollverhalten, verbale und psychische Misshandlungen, Drohungen, unerklärliche Wunden oder Verletzungen, Angst und Unsicherheit.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen, Angehörigen und Freunden die Möglichkeit, sich jederzeit anonym und kostenfrei beraten zu lassen. Das Angebot bezieht sich auf sämtliche Formen von Gewalt gegen Frauen. Dazu zählen häusliche Gewalt, Stalking, Mobbing, digitale Gewalt, Zwangsheirat, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum u.v.m.

Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden zur Seite und können Unterstützungsangebote vor Ort vermitteln. Unter der Telefonnummer 116 016 oder via Online-Beratung auf www.hilfetelefon.de sind rund 100 Mitarbeiter rund um die Uhr erreichbar. Das Angebot ist zudem mehrsprachig und barrierefrei.