Vor rund drei Wochen spielte sich auf der Autobahn 71 zwischen Sömmerda-Ost und Sömmerda-Süd ein folgenschweres Unglück ab. Am Montagabend, 27. Oktober, gegen 18.30 Uhr prallten dort zwei Fahrzeuge frontal ineinander. Ein 85-Jähriger war zuvor mit seinem Transporter auf die falsche Richtungsfahrbahn geraten. Für den Mann endete der Unfall tödlich. Zwei weitere Personen erlitten Verletzungen, eine 26-Jährige davon schwere.
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Wie aus dem Einsatzticker der Feuerwehr hervorgeht, ereignete sich der Zusammenstoß in Höhe des Rastplatzes „Thüringer Becken“, kurz vor der Anschlussstelle Sömmerda-Süd. Dort prallte der Wagen des Falschfahrers frontal mit dem Auto der jungen Frau zusammen. Nach Angaben von Natalie Meier, Pressesprecherin der Autobahnpolizeiinspektion, stammte der 85-Jährige aus dem Eichsfeld.
Polizei geht nicht von einem Suizid aus
Warum der Mann in die falsche Fahrtrichtung geriet, ist weiterhin offen. Auch drei Wochen danach lasse sich nicht sagen, ob er auf der Autobahn wendete oder an der Anschlussstelle falsch auffuhr. Die Rekonstruktion sei schwierig, so Meier: „Es hat sich kein Zeuge gemeldet, der gesehen hat, wie der Mann aufgefahren ist.“ Hinweise auf Alkohol oder Drogen gebe es nicht. „Außerdem gehen wir nicht von einem Suizid aus. Auch ein medizinischer Notfall ist uns nicht bekannt.“
Die 26-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. „Sie hatte mehrere Frakturen im Bereich Bein, Hüfte und Fuß“, sagt Meier. Lebensgefahr habe aber nicht bestanden. „Nach Einschätzung der Rettungskräfte und anhand des Verletzungsbildes kann man davon ausgehen, dass sie nach der Behandlung wieder entlassen wurde.“
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Sachdienliche Hinweise zum Verkehrsunfall nimmt die Autobahnpolizei Thüringen unter Telefon 036601 700 oder per Mail an poststelle.api@polizei.thuerigen.de entgegen.






