Am Sonntag ist Vogelsberg in der Kirche zum Heiligen Kreuz in sein Festjahr gestartet. Gefeiert werden 1150 Jahre Ersterwähnung des Ortes. Während des Gottesdienstes wurde an die erste schriftliche Nennung des Namens Vogelsberg erinnert.
Pfarrer Dirk Sterzik hatte aus seiner privaten Bibliothek ein Buch mitgebracht, in dem die Ersterwähnung beschrieben wird.
Die erste sicher datierte Erwähnung Vogelsbergs befindet sich in einem Dokument vom 18. Mai 876. Es ist das Protokoll einer Reichsversammlung, die in Ingelheim am Rhein unter König Ludwig dem Deutschen geführt wurde. Hierbei wurde ein Streit um den Anspruch des Zehnten in Thüringen zwischen dem Erzbischof Liutbert von Mainz und dem Abt Sigihard vom Kloster Fulda geschlichtet.
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Im gleichen Dokument sind auch Sömmerda, Wenigensömmern und Frohndorf erstmals urkundlich erwähnt.
Programm steht, Feinschliff folgt
Den Festivitäten in der Kreisstadt gehen die Vogelsberger aus dem Weg. „Ursprünglich wollten wir auch im Mai feiern, haben nun aber umgeplant“, sagt Bürgermeister Christopher Harsch (SPD). Nun steigt die Vogelsberger Festwoche vom 19. bis zum 28. Juni.
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„Wir wollen jeden Tag etwas auf die Beine stellen“, verrät Harsch. Die Vogelsberger Vereine bringen sich ein. Das Gerüst des Festreigens steht. Veränderungen sind aber nicht ausgeschlossen.
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Den Startschuss in die 1150-Jahrfeier soll eine Einwohnerversammlung am Freitag, 19. Juni, ab 19 Uhr geben. Nichts Dröges, verspricht Harsch, sondern eine Zusammenkunft unter freiem Himmel, die Gelegenheit bietet, in lockerer Runde zurück und nach vorn zu schauen. Eingebunden ins Ortsjubiläum werden die runden Geburtstage der Grundschule (25. Juni) und der Kita „Bergwichtel“ (26. Juni) sowie die gesamte Kirmes.
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Geplant sind zudem ein Festumzug mit historischen Bildern (27. Juni), eine Informationsmesse im Bürgerhaus zur Vorstellung örtlicher und regionaler Firmen (21. Juni/22. Juni), ein Flohmarkt und eine Kneipenmeile (26. Juni), ein Tanzabend mit der Band „Advance“ sowie Höhenfeuerwerk und DJ-Nacht (27. Juni).









