Die Vermutung hatte sich schon am Tag des hochkomplexen Löscheinsatzes in schwieriger Lage aufgedrängt: Der Brand am 15. Januar in dem seit langem leer stehenden Einfamilienhaus am Rastenberger Burgberg könnte gelegt worden sein.

Brandhaus
Gefahrenzone: Zutritt verboten.© Funke Medien Thüringen | Armin Burghardt

Eine Anfrage unserer Zeitung bei der Polizei gibt zwar (noch) keine letzte Gewissheit, verstärkt aber den Eindruck.

Denny Schlee, Pressesprecher der Landespolizeiinspektion Erfurt, bestätigt immerhin, dass Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Erfurt in diesem Zusammenhang am Burgstieg 4 im Einsatz waren. Schlee: „Auf Grundlage der vor Ort gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen unbekannte Täter eingeleitet.“

Brandhaus
Das Brandhaus von der Burgstraße aus gesehen.© Funke Medien Thüringen | Armin Burghardt

Laut dem Polizeisprecher dauern die kriminalpolizeilichen Ermittlungen weiterhin an. Schlee: „Wann mit dem Abschluss der Ermittlungen zu rechnen ist, kann nicht gesagt werden.“

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Derweil rückt ein Ende für das Brandhaus selbst näher. Bürgermeisterin Beatrix Winter (Wählergemeinschaft Gemeinsam für Rastenberg) deutete das in der Bürgerfragestunde zur jüngsten Stadtratssitzung am Montag (23. Februar) an.

Die Stadt, so Winter, habe sich mit dem Landratsamt darüber verständigt, dass ein Abbruch erfolgen müsse. Dieser solle als sogenannte „Ersatzvornahme“ durch die Bauaufsicht veranlasst werden. Wann der Abriss erfolge, könne sie nicht sagen. Die Verwaltung solle sich erkundigen.