Bessere Hilfe bei Demenz
Der Landkreis Sömmerda beteiligt sich an einem neuen Thüringer Modellprojekt zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz. Unter dem Titel „ThüDeM – Thüringer DemenzModellregion“ werden seit April dieses Jahres in vier Thüringer Landkreisen neue Unterstützungs- und Pflegeangebote entwickelt und erprobt. Neben Sömmerda gehören dazu der Ilm-Kreis, Gotha und der Saale-Orla-Kreis. Das geht aus einer Pressemitteilung von Anja Schollmeyer, Geschäftsführerin der „BETTERDEMbefore GmbH“ und Projektleiterin von „ThüDeM“, hervor.

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Im Mittelpunkt stehe die Frage, wie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im Alltag besser unterstützt werden können. Dazu sollen bestehende Angebote im Landkreis sichtbarer gemacht, Versorgungslücken erkannt und neue Hilfsstrukturen aufgebaut werden. Geplant ist unter anderem, Informationen künftig sowohl digital als auch in klassischer Form leichter zugänglich zu machen.
Ein besonderes Merkmal des Projekts sei die sogenannte „Bringe-Kultur“. Schulungs- und Informationsangebote sollen direkt in die Städte und Gemeinden gebracht werden, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger niedrigschwellig zu erreichen. Zudem arbeite das Projekt an einer landesweiten Strategie zur Vorbeugung demenzieller Erkrankungen.
Betreut wird der Landkreis Sömmerda im Projekt von Standortmanagerin Ines Borowsky. Die Gesamtleitung liegt bei der Gerontologin Anja Schollmeyer von der BETTERDEMbefore GmbH. Prof. Dr. Ulrich Lakemann begleite das Vorhaben wissenschaftlich. Gefördert wird das Projekt vom Thüringer Sozialministerium sowie vom Spitzenverband Bund der Pflegekassen.
Bereits am 26. Mai findet im Landratsamt Sömmerda ein erstes ThüDeM-Forum statt. Außerdem ist für den 28. Oktober ein Seniorenforum mit dem Schwerpunkt Demenz geplant. red
Stiftung Finneck unterstützt Petition
Mehr als 600 Menschen aus dem Landkreis Sömmerda und dem Kyffhäuserkreis haben sich an einer Unterschriftensammlung der Stiftung Finneck gegen mögliche Kürzungen der Eingliederungshilfe beteiligt. Das geht aus einer Mitteilung von Nancy Allenfort vom Geschäftsbereich Teilhabe und Wohnen der Stiftung Finneck hervor.
Unterstützt wurde damit die Petition „Teilhabe ist Menschenrecht – keine Kürzung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Die Unterschriften sollen an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages übergeben werden.
Initiiert wurde die Aktion durch den „Empowerment-Politik-Aktiv-Zirkel“ der Stiftung Finneck. Ziel sei es, Menschen mit Beeinträchtigungen zu stärken und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
An der Sammlung beteiligten sich Mitarbeitende, Werkstattbeschäftigte, Bewohner der Stiftung sowie zahlreiche Menschen aus der Region. Die Petition richtet sich gegen mögliche Einsparungen bei Unterstützungs- und Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderungen. red
Gospelkonzert in der Wippertuskirche Kölleda
Der Gospelchor „Coloured Unit“ lädt gemeinsam mit weiteren Sängerinnen und Sängern am Sonntag, 7. Juni, zu einem Konzert in die Wippertuskirche Kölleda ein. Das geht aus Informationen von Gabi Körlin, Vorsitzende des Förderkreises Gospelchor Kölleda, hervor.
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Dabei handele es sich um das Abschlusskonzert des Gospelworkshops. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Besucher werden jedoch um eine Spende gebeten. red







