Mögliche Fördergelder für Rudersdorf
Nachdem der Rudersdorfer Kirchturm bei einem Orkan 2023 die Krone verloren hatte, stellte sich heraus: So schnell wird es nicht gehen mit den Reparaturarbeiten. „Über die Jahrzehnte haben sich zahlreiche große bis statische Probleme entwickelt“, sagt Pfarrer Dirk Sterzik. Ein Statiker stellte in diesem Jahr ein offizielles Gutachten aus. Da der Glockenstuhl mit dem Fachwerk des Turmes verbunden ist, habe das Schwenken der tonnenschweren Glocken mit der Zeit einige Schäden verursacht und sogar zum Bruch mancher Holznägel geführt. „Aktuell können wir nicht mal mehr läuten.“

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Daher werden momentan Anträge gestellt, um Gelder für die Sanierung zu erhalten. Eine Anlaufstelle ist der Bundesausschuss für Kultur und Medien. Dessen Mitglied Michael Hose (CDU) hat vergangene Woche Rudersdorf besucht und sich gemeinsam mit Landrat Christian Karl (CDU) die Lage in der Dorfkirche St. Nikolaus angeschaut. Noch sei offen, ob es Fördergelder geben wird. Der für den kleinen Ort erstaunlich hohe Turm habe in der Vergangenheit als Orientierungshilfe gedient, da sich in Rudersdorf die Kupferstraße, die Via Regia und die Weinstraße kreuzten. sk
Verkehrseinschränkungen auf der A71 Richtung Erfurt
Berufspendler, die auf der A71 in Richtung Erfurt unterwegs sind, müssen sich in der kommenden Woche auf Verkehrseinschränkungen einstellen. Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilt, werden von Montag, 24. August, bis Freitag, 28. August, zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Stotternheim und Erfurt-Bindersleben der Stand- und Lastfahrstreifen gesperrt. Grund für die Sperrung sind Instandsetzungsarbeiten. Der Verkehr wird einstreifig an der Baustelle vorbeigeführt. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Behinderungen und längere Fahrzeiten einstellen. red
Stasi-Unterlagen-Archiv öffnet am Feiertag
Das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt öffnet am Samstag, 3. Oktober, zum Tag der Deutschen Einheit seine Türen. Ab 13 Uhr können Besucher bei einer Führung Einblicke in die Arbeit des Archivs und den Umgang mit den Unterlagen der DDR-Staatssicherheit erhalten.
Um 14 Uhr berichtet Günter Wetzel über seine Flucht aus der DDR. In der Nacht vom 15. zum 16. September 1979 gelang ihm gemeinsam mit seiner Familie und einer weiteren Familie in einem selbstgebauten Heißluftballon die Flucht von Ostthüringen nach Oberfranken. Wetzel berichtet über die Vorbereitungen und den Ablauf der Flucht und zeigt Auszüge aus seiner Stasi-Akte.
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Zudem besteht die Möglichkeit, sich zur persönlichen Akteneinsicht beraten zu lassen und Anträge zu stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich. Die Veranstaltung im Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt, Petersberg Haus 19, ist kostenfrei. red







