Sirenen heulen beim bundesweiten Warntag

Handys schlagen Alarm, Radios und Fernseher verbreiten Warnmeldungen und an zahlreichen Orten heulen die Sirenen: Der Landkreis Sömmerda beteiligt sich am bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September. Ab 11 Uhr werden die verschiedenen Warnsysteme getestet. Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung.

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Die Probewarnung werde über das Modulare Warnsystem des Bundes verbreitet, teilt Ulrike Dittmann vom Landratsamt Sömmerda mit. Angeschlossene Rundfunksender und App-Server leiten sie unter anderem an Fernseher, Radios und Smartphones weiter.

Im Landkreis werden außerdem zahlreiche Sirenen ausgelöst. Dazu gehören Standorte unter anderem in Sömmerda, Kölleda, Weißensee, Straußfurt, Schwerstedt, Gangloffsömmern, Haßleben, Riethnordhausen, Andisleben, Nöda und Vogelsberg sowie in mehreren Ortsteilen. Nicht jede Sirene im Kreis werde allerdings zu hören sein. Anlagen, die technisch noch nicht mit den entsprechenden Signalen angesteuert werden können, bleiben laut Landratsamt stumm.

Mit dem Warntag sollen die technischen Abläufe und unterschiedlichen Warnmittel auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und mögliche Schwachstellen erkannt werden. red

Lohnplus für Reinigungskräfte gefordert

Die IG BAU Thüringen fordert höhere Löhne für Beschäftigte in der Gebäudereinigung. Nach dem Willen der Gewerkschaft sollen Reinigungskräfte künftig zwei Euro mehr pro Stunde erhalten. Der Branchenmindestlohn würde damit auf 17 Euro pro Stunde steigen.

Für Beschäftigte in der Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft einen Stundenlohn von 20,40 Euro. Im Landkreis Sömmerda arbeiten nach Angaben der IG BAU rund 120 Beschäftigte in acht Unternehmen der Branche.

„Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel“, sagt Ralf Eckardt, Vorsitzender der IG BAU Thüringen. Reinigungskräfte treffe dies aufgrund ihrer vergleichsweise niedrigen Einkommen besonders. „Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen.“ Die Tarifverhandlungen sollen nach Angaben der Gewerkschaft noch im September beginnen. red

Projekte für gesundes Miteinander gesucht

Wer sich für Gesundheit, Prävention oder Pflege engagiert, kann sich noch bis zum 15. September am Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ beteiligen. Darauf weist die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK)-Gesundheit Thüringen hin. Gesucht werden auch Projekte aus dem Landkreis Sömmerda. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt unterstützt den Wettbewerb als Schirmherr.

Im Mittelpunkt stehen Projekte zur Gesundheitsförderung und Prävention. Das könnten beispielsweise Bewegungsangebote für Kinder oder ältere Menschen, Aktionen zur Suchtprävention an Schulen oder Anti-Stress-Kurse in Betrieben sein. Für Engagement in der ehrenamtlichen Pflege werde zudem ein Sonderpreis vergeben.

„Unser Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie viel Gutes durch persönliches Engagement entstehen kann“, sagt Colin Gempe vom DAK-Servicezentrum in Erfurt. Sie freue sich über alle Teilnehmer, die mit ihrem Einsatz den Zusammenhalt in der Region stärkten.

Nach Bewerbungsschluss wähle eine Landesjury die drei besten Projekte in Thüringen aus. Auf sie warten 750, 500 und 300 Euro Preisgeld. Der Pflege-Sonderpreis ist mit 500 Euro dotiert. Die Landessieger ziehen anschließend in die bundesweite Endrunde ein. red