Führung durch die Sömmerdaer Altstadt

Matthias Huke über einen Stadtrundgang zum Klassentreffen:

In diesem Jahr stand wieder unser Klassentreffen als ehemalige Schüler der Sömmerdaer Diesterweg-Oberschule an. Nachdem im vorigen Jahr unsere Parallelklasse durch unseren Klassenkameraden Frank Boblenz eine Stadtführung erleben durfte, war es am vergangenen Sonnabend für uns so weit. Bei bestem Wetter führte er uns diesmal zu bestimmten Punkten der Stadtmauer, zu Skulpturen von Wolfgang Dreysse sowie durch Winkel der Altstadt.

Dabei konnten wir uns insbesondere vom Flair des Petri-Viertels überzeugen, welches sich noch sehr gut erkennbar seinen ursprünglichen Charakter der ehemaligen Ackerbürgerstadt bewahrt hat. Dabei wurde ein Teil der Geschichte unserer Stadt wieder lebendig. Sachkundig und einprägsam verwies Frank Boblenz auf die Geschichte bestimmter Gebäude und entsprechender Stellen, auf denen heute nicht mehr Existierendes stand, welches wir noch aus unserer Schulzeit vor nunmehr 50–60 Jahren in Erinnerung hatten. Ebenso folgten Ausführungen zu aktuellen Aspekten der Stadtgeschichte und ‑entwicklung.

Eine Fortsetzung der Stadtführung – möglichst mit Besuch unserer ehemaligen Schule– ist für das nächste Klassentreffen schon anvisiert. Vielen Dank an unseren Klassenkameraden für diese gelungene Führung sowie an die Organisatoren des Klassentreffens.

Großeltern entdecken Kita-Alltag ihrer Enkelkinder

Tina Köth vom Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Sömmerda über einen Oma-Opa-Nachmittag im „Pfefferminzgärtchen“ Kölleda:

Ein besonderer Nachmittag für kleine und große Gäste: Die Kinderkrippe „Pfefferminzgärtchen“ in Kölleda hat am 26. August erstmals zu einem Oma-Opa-Nachmittag eingeladen. Großeltern und andere Herzensmenschen erhielten dabei die Gelegenheit, die Kita ihrer Enkel kennenzulernen und ganz bewusst gemeinsame Zeit mit ihnen zu verbringen.

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Die Resonanz auf die Einladung war überwältigend. Schon die zahlreichen Anmeldungen im Vorfeld überraschten das Kita-Team positiv und ließen erahnen, dass der Nachmittag auf großes Interesse stoßen würde. Ganz bewusst hatte das Team auf ein straffes Programm verzichtet. Stattdessen sollte der Nachmittag Raum für Begegnung, gemeinsames Spielen und Entdecken bieten. Trotz der großen Teilnehmerzahl herrschte dabei eine ausgesprochen ruhige, entspannte und familiäre Atmosphäre.

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Ein besonderes Highlight war die Teddywerkstatt Sonneberg, bei der ein zuvor ausgewähltes Kuscheltier gestaltet wurde. So wurde aus dem gemeinsamen Erlebnis gleichzeitig eine ganz persönliche Erinnerung, die die Familien mit nach Hause nehmen konnten. Für zusätzliche Abwechslung sorgten verschiedene Mitmachangebote. Beim Kinderschminken konnten sich die kleinen Gäste verwandeln lassen, während Glitzertattoos nicht nur bei den Kindern beliebt waren. Besonders schön: Großeltern und Enkel konnten sich für ein gemeinsames „Partnertattoo“ entscheiden. Ein großes Kuchenbuffet mit insgesamt zehn von Eltern und Familien gebackenen Kuchen lud zum gemütlichen Zusammensitzen, Erzählen und Genießen ein.

Ein großes Lob gilt den Kindern selbst: Sie meisterten den ungewohnten Trubel hervorragend und zeigten ihren Großeltern sichtlich stolz ihre Kita, ihre Lieblingsplätze und ihr vertrautes Umfeld. Unterstützt wurde das Kita-Team während der Veranstaltung tatkräftig vom Elternbeirat, der damit wesentlich zu dem entspannten Ablauf des Nachmittags beitrug. Bereits während der Veranstaltung erhielten die Mitarbeitenden viele positive Rückmeldungen.

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Ein besonderer Dank gilt dem Elternbeirat, allen Familien, die mit ihren selbst gebackenen Kuchen zum Kuchenbuffet beigetragen haben, der Teddywerkstatt Sonneberg sowie allen beteiligten Mitarbeitenden, die diesen besonderen Nachmittag möglich gemacht haben. Nach dieser gelungenen Premiere steht für das Team des „Pfefferminzgärtchens“ fest: Der Oma-Opa-Nachmittag soll keine einmalige Veranstaltung bleiben.

Liedermacher-Duo begeistert Besucher in St. Michael

Peter Klose über ein Konzert in der Rohrborner Kirche St. Michael:

Im Rahmen des „Kultursommers in Dorfkirchen“ sollen durch besondere Veranstaltungen Kirchen bekannter werden. So gesehen war das Konzert mit dem Liedermacher, Sänger und Gitarristen Reinhard Börner und seiner Ehefrau Marita – an der Harfe und im Gesang – in Rohrborn ein besonderes musikalisches Erlebnis. In der evangelischen Kirche St. Michael herrschte ausgezeichnete Akustik, die beim vollmundigen gesanglichen Mittun im Rahmen des Konzertes der großen Anzahl von Besuchern deutlich wurde.

Cosima Schreier, Kantorin der evangelischen Kirche, übernahm sowohl die Begrüßung als auch die Verabschiedung mit der Überreichung kleiner Souvenirs an das Ehepaar Börner. Das musikalische Duo war voll des Lobes, sowohl über den Konzertort als auch über die gesangliche Unterstützung der zahlreichen Konzertbesucher. „Gerne würde ich sie mitnehmen als Hintergrundchor“, sagte Börner zum Abschluss.

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Insofern war der herzliche Beifall nur allzu verständlich für ein Konzert musikalischer Sonderklasse mit vorwiegend geistlichen Liedern, getextet von Börner selbst. „Fürchte dich nicht, fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Hab keine Angst, hab keine Angst, denn ich bin dein Gott“ – eines von vielen Liedern, die oftmals Gänsehaut pur hinterliessen.

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