Lions-Club Bad Langensalza unterstützt Jugendarbeit des Tennstedter Karnevalvereins
Der Tennstedter Karnevalverein (TKV) freut sich über eine großzügige Spende. Der Lions-Club Bad Langensalza überreichte jetzt 2000 Euro zur Unterstützung der Jugendarbeit. In der Tanzsportabteilung werden 90 Tänzerinnen und zwei Tänzer im Alter von vier bis 26 Jahren trainiert.

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Zu Scheckübergabe war Präsident Erwin Gerlach mit Michael Ehmer und Jürgen Werner vom Lions-Club nach Bad Tennstedt gekommen. Die stellvertretende TKV-Vorsitzende Tina Schütz stellte ihnen den Verein vor, der inzwischen 202 Mitglieder zählt.
Die Tänzerinnen und Tänzer werden in vier Altersklassen von 20 Trainerinnen betreut und ausgebildet. Außerdem gibt es noch weitere Tanzaktive: die „Mutti-Tanzgruppe“, das Männerballett und die „Närrischen Weiber“. Die Vorbereitungen für die neue Session, die am 11. 11. beginnt, laufen bereits. Der Höhepunkt soll dann im März 2025 das 20. Unstrut-Hainich-Turnier im karnevalistischen Garde- und Schau-Tanz sein.
Der TKV will das Geld in sein Domizil in der Bahnhofstraße investieren, in dem er seit gut einem halben Jahr alleiniger Mieter ist. Es soll ein zusätzlicher Trainingsraum eingerichtet werden. Auch Installations- und Instandhaltungsmaßnahmen sind vorgesehen. sas
Volkshochschule stellt Programm vor
Die Volkshochschule Unstrut-Hainich stellt ihr Programm bei einem Schnuppertag vor. Am Donnerstag, 29. August, lassen sich von 15 bis 18 Uhr ausgewählte Kurse kennenlernen: Sport, Sprachen, Computerkurse und Kreativangebote laden zum Mitmachen ein. Es wird auch getanzt. Die Volkshochschule befindet sich in der Meißnersgasse 1b in Mühlhausen (Zugang über Brückenstraße), gleich hinter der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse. red
Parken soll in der Gemeinde Herbsleben geregelt werden
Die CDU-Fraktion hat in Herbsleben einen Vorstoß für die Regelung des Parkens unternommen. Sie brachte einen Antrag zur Erstellung eines Verkehrsraumkonzeptes ein, das in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats einstimmig beschlossen worden ist. Nun soll eine Fachfirma einen Entwurf dazu erstellen.
2021 hatte bereits eine Studentin von der Fachhochschule Erfurt ein Mobilitätskonzept für die Gemeinde Herbsleben und das zugehörige Dorf Kleinvargula im Rahmen einer Abschlussarbeit erstellt, für die sie die Note eins bekam. Die Fraktion der Freien Wähler hatte diese Kooperation angeregt, um Kosten zu sparen.

Einige ihrer Vorschläge wurden umgesetzt. Zum Beispiel wurde das Mitteltor an der Schule zur Einbahnstraße gemacht. Auch für die Parksituation hatte die Studentin Ideen. Ihr war aufgefallen, dass viele Einwohner trotz Möglichkeiten auf dem Grundstück ihre Autos auf den Straßen abstellen. Das führt unter anderem in der Rosa-Luxemburg-Straße immer wieder zu brenzligen Siutationen.
„Es ist eine gute Arbeit, aber sie ist nicht sattelfest“, verwies Eric Ehrlich (CDU) auf die fehlende Rechtsgrundlage des Konzepts. Auch sei aufgefallen, dass es bei der Einbahnstraße am Mitteltor eine Regelung für Fahrradfahrer braucht, dass diese noch in beide Richtungen fahren können. „Deshalb braucht es eine Fachfirma“, so Ehrlich. Diese solle dann auch die Umsetzung übernehmen.
Die Freien Wähler waren zwar der Meinung, dass das vorliegende Konzept ausreichend ist, die Fraktion stimmte dennoch für den Vorschlag der CDU. Grund ist, dass nun zunächst die Kosten ermittelt werden müssen. Vor der Vergabe bekommt der Gemeinderat das Thema dann nochmals auf den Tisch. sas
Wanderfreunde unterwegs zum Kruchenplan
Gemeinsam mit den Wanderfreunden vom Werratalverein Eschwege lädt der Waldverein Mühlhausen zur Kirmeswanderung ein. Treffpunkt ist am Donnerstag, 29. August, 10 Uhr, am Bahnhof in Mühlhausen. Von dort geht es laut Vereinsmitteilung am Stadtrand von Mühlhausen entlang zur Kirmesgemeinde am Kruchenplan. „Dort werden wir mit kulinarischen Leckereien und Musik erwartet“, heißt es von Elke Mühlhause vom Verein. Die Wanderung ist sechs Kilometer lang und wird als leicht eingeschätzt. red
Buchvorstellung: Depression und der Weg zurück ins Leben
Zur Buchlesung mit der belgischen Autorin Ann De Craemer lädt das Ökumenische Hainich-Klinikum in Mühlhausen zusammen mit dem Weimarer Mauke-Verlag für Freitag, 30. August, ab 16 Uhr, in die ehemalige Cafeteria im Klinikum ein.
In ihrem Buch „Kopfsturmtage“ erzählt die Autorin von ihrer Erkrankung an einer Depression und vom mühsamen Weg zurück ins Leben. Mit ihrer schonungslosen Selbstbeobachtung gelingt es der bekannten Autorin, Verständnis für die Situation der Menschen zu schaffen, die von einer Depression betroffen sind. In starken Bilder beschreibt Ann De Craemer, wie sich die Depression auf ihr Leben auswirkte, was es konkret bedeutet, depressiv zu sein.
Für eine Teilnahme bittet das Klinikum um eine kurze Anmeldung über hainichakademie@oehk.de. red




