Nach zehn Jahren Baggern kam der Handball-Torwart Silvio Heinevetter endlich in die Talkshow „Krause höchstpersönlich“ nach Bad Langensalza. „Jetzt hatte ich ihn“, war Moderator Hardy Krause am Ende stolz, dass er hartnäckig geblieben ist. Er verriet: so lange habe er nicht einmal eine Frau umgarnt.

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Heinevetter spielte bei mehreren Spitzenvereinen, unter anderem in Magdeburg und Berlin. Daher hatte es sich bisher nicht ergeben, Krauses Wunsch zu erhören. Erst jetzt wechselte der gebürtige Bad Langensalzaer zum Handball-Bundesligisten ThSV Eisenach und ist damit wieder näher an seine Heimat gerückt.
Bad Langensalzaer ging auf Ernst-Thälmann-Oberschule
Heinevetter, der inzwischen einen Sohn hat, ist froh über den Wechsel, erzählte er am Samstagabend in der Talkshow im Restaurant Elmo im fünften Stock des Alpha-Hotels, wo er mit Bob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka und CDU-Landeschef Mario Voigt auf der Talk-Couch saß. Denn so kann er öfter seine Eltern in der Kurstadt besuchen.

Der Handballprofi, der vor wenigen Tagen 40 Jahre alt geworden ist, besuchte bis zur zehnten Klasse die Ernst-Thälmann-Oberschule in Bad Langensalza, die kurz ETO genannt wurde und die heute Teil des Salza-Gymnasiums in der Hannoverschen Straße ist. Sein erster Trainer beim Sportverein (SV) Empor war Ingo Irovsky. Danach besuchte er die Sportschule in Leipzig. Später war er in der Sportfördergruppe der Bundeswehr.
Bad Langensalza: „Krause höchstpersönlich“ – die Bilder
Heinevetter findet es wichtig, dass Kinder Mannschaftssport treiben, weil das die sozialen Fähigkeiten stärkt. Dass er Voigt nicht für besonders sportlich hält, ließ er durchblicken. „Jetzt wird‘s spannend“, frotzelte er, als Hardy Krause den CDU-Chef fragte, wie oft er sich bewegt.
Auch Voigt und Bob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka plädieren für mehr Bewegung bei Kindern. Eine tägliche Sportstunde in den Schulen halten die drei Talkgäste für notwendig und wichtig.
Bad Langensalzaer ist fünftschnellster Torhüter Deutschlands
Heinevetter entschied sich in einer der Pausen, in der Baby Di und Daniel Sun für Musik sorgten, für Bier. Jamanka und Voigt griffen zum Radler. „Ein Abend mit Bier schweißt mehr zusammen als eine Team-Maßnahme im Kletterpark“, sagte er.
Heinevetter gestand auch, dass er sein ursprüngliches Ziel verfehlt habe. Er sei Torwart geworden, um nicht so viel laufen zu müssen. Mittlerweile haben sich aber die Regeln geändert. Wenn ein siebter Feldspieler aufs Parkett kommt, muss er zur Bank rennen und beim Wechsel wieder zurück. Der Bad Langensalzaer gilt derzeit als fünftschnellster Torhüter Deutschlands. Er erreichte bei einem Spiel in Erlangen eine Sprintgeschwindigkeit von 26,46 Stundenkilometern.















































