Inklusives Sportfest stärkt in Mühlhausen die Gemeinschaft
Auf Initiative des Behinderten- und Seniorenbeirates im Unstrut-Hainich-Kreis fand kürzlich in Mühlhausen ein Sportfest zur Stärkung der Inklusion für jedermann statt. Die Veranstaltung wurde finanziell vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien unterstützt.

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Marco Pompe von der Abteilung „Ich lebe ohne Hindernisse“ (Iloh) des Rehasportvereins Mühlhausen war dabei wieder ein verlässlicher Partner. Die Besucher konnten sich ausprobieren bei Para-Boccia, bei Fitness und Karate, Rollstuhl-Parcours, an der Infrarot-Laserschießanlage und beim Klingelball. Möglich wurde das durch den Inklusionsanhänger, dieser dieses vielfältige Angebot im Sport, durch die Kooperation mehrerer Unternehmen angeschafft hat.
Die Kindertanzgruppe und der Karateverein Fuji Yama Mühlhausen zeigten ihr Können. Auch sie luden zum Mitmachen ein.
Am Ende waren sich alle einig: Es war ein gelungenes Event der Inklusion mit viel Spaß. Das gemeinsame Miteinander stärkte die Gemeinschaft sowie das Selbstbewusstsein und sensibilisierte für die Belange der Menschen mit Behinderungen. red
Wettbewerb: Siegerballon fliegt bis in die Niederlande
322 Kilometer weit ist der Luftballon von Naomi Scholz aus Nägelstedt geflogen. Die Zehnjährige ist damit Siegerin des Wettbewerbs der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Bad Tennstedt. Gefunden wurde der Ballon in den Niederlanden in Schoonebeek.

Ihr Preis ist eine Übernachtung mit ihrer Familie in der Kleinbahn-Pension in Kirchheilingen, wo sich in einem restaurierten Eisenbahn-Waggon zwei Ferienwohnungen befinden. Der Gutschein wurde ihr kürzlich vom VG-Vorsitzenden Thomas Frey im Bad Tennstedter Rathaus überreicht. Er bedankte sich dabei auch bei den Sponsoren, welche die Preise zur Verfügung stellten.
Der Luftballonwettbewerb war Teil des regionalen Kinder- und Familienfestes der Verbandsgemeinde, der am 20. September im Park am Schloss in Ballhausen gefeiert wurde. Rund 250 Luftballons wurden in den Himmel geschickt. Nur 20 der angehängten Karten kamen zurück.
Der zweite Preis ging an die zehnjährige Ella Hellmann aus Bruchstedt. Ihr Ballon flog stolze 249 Kilometer weit und landete in Neuenkirchen in Niedersachsen. Sie erhielt eine Zehnerkarte für das Schwimmbad in Kirchheilingen.
Auf viele Schwimmbadbesuche in Kirchheilingen kann sich auch die vierjährige Sofia Lippold aus Bad Tennstedt freuen, die den dritten Platz belegte und auch eine Zehnerkarte erhielt. Ihr Ballon wurde im 245 Kilometer entfernten Westerkappeln (Nordrhein-Westfalen) gefunden.
Die sechsjährige Paulina Strickrodt aus Ballhausen gewann einen Gutschein für den Besuch des Baumkronenpfades im Hainich. Ihr Ballon flog 145 Kilometer weit bis nach Steinheim in Nordrhein-Westfalen. red
IHK-Konjunkturumfrage: Stimmungslage dramatisch verschlechtert
Laut aktueller Befragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt sehen die Unternehmen im Unstrut-Hainich-Kreis kein Ende der Talfahrt: 32 Prozent gehen von einer weiteren Verschlechterung der konjunkturellen Situation aus. Dagegen erwarten nur drei Prozent eine Verbesserung. Mit 67 von 200 möglichen Punkten liegt der Klimaindex, der aktuelle Lagebeurteilungen und Zukunftserwartungen abbildet, weit unter dem langjährigen Durchschnitt von 102 Punkten.
Die aktuelle Lage wird im Unstrut-Hainich-Kreis branchenübergreifend von fast der Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) als schlecht eingeschätzt. Das ist eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem Vorjahreswert, als nur rund 18 Prozent eine negative Lagebeurteilung abgaben. Christian Böduel, Leiter des IHK-Regionalbüros Nordthüringen, sieht die Lage als besorgniserregend: „Fehlende Nachfrageimpulse aus dem Ausland, eine schwache Inlandsnachfrage und die Kaufzurückhaltung geben keinen Anlass zum Optimismus“.
Die Dramatik der Lage zeigt sich bei den Beschäftigungsplänen der Firmenchefs im Unstrut-Hainich-Kreis: Lediglich drei Prozent der Befragten planen die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Während 67 Prozent der Befragten ihren Personalbestand unverändert beibehalten wollen, kann ein Drittel der Unternehmer (33 Prozent) künftige Entlassungen nicht ausschließen.
Als größtes Geschäftsrisiko sehen 78 Prozent der Unternehmen derzeit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an. Noch zur Frühjahrsbefragung lag dieses Thema mit 50 Prozent an vierter Stelle. Weiter werden Energie- und Rohstoffpreise, der Inlandsabsatz und die Arbeitskosten als weitere Risikofaktoren genannt. Auch der Fachkräftemangel bleibt mit 53 Prozent weiterhin eine große Herausforderung für die einheimische Wirtschaft. red




