Wer als Mühlhäuser einen unnützen Weg vermeiden will, der sollte vor dem Sonntag noch einmal auf seine Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl schauen. Denn die Stadt hat die Zuschnitte geändert.

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„Es gab Wähler, die sind nach dem alten Zuschnitt der Wahlbezirke gleich an zwei Wahllokalen vorbeigelaufen, um das für sie zuständige zu erreichen“, sagt Claudia Litzkow-Hardegen, die Wahlbeauftragte der Stadt Mühlhausen. Betroffen waren beispielsweise Wähler aus dem östlichen Bereich der Wanfrieder Straße. Die sind vorbeigegangen an den Wahllokalen im Mehrgenerationenhaus in der Puschkinstraße und der Nikolaischule in der Altenburgstraße.

Auch die Brunnenstraße erhält nun einen neuen Zuschnitt: Ein Teil wählt im Mehrgenerationenhaus, ein anderer Im Kittel.

Nicht mehr gewählt werden kann im Altenheim in der Gartenstraße. Ein Teil derer, die bisher dort ihre Stimme abgegeben haben, tut das nun in der Kirmesgemeinde Gemütlichkeit (vorrangig der Bereich Hanseviertel), ein anderer in der Forstbergschule.

Ebenfalls kein Wahlort mehr ist am Sonntag die Regelschule Thomas Müntzer. Die bisher dort Wahlberechtigten wählen Im Kittel und der Kantine des Schlachthofes in Mühlhausen.

Ines Mietzsch, stellvertretende Wahlbeauftragte: „Wer im falschen Wahllokal ist, wird weggeschickt.“
Ines Mietzsch, stellvertretende Wahlbeauftragte: „Wer im falschen Wahllokal ist, wird weggeschickt.“© Funke Medien Thüringen | Claudia Bachmann

„An einem anderen als dem auf der Benachrichtigung stehenden Wahllokal kann nicht gewählt werden“, sagt Ines Mietzsch, die stellvertretende Wahlbeauftragte.

Konzipiert sei die Zusammensetzung der Wahllokale so, dass es in jedem etwa 1500 Wahlberechtigte gibt.

Groß ist das Interesse an der Briefwahl. Bis Dienstagmittag hatte jeder Fünfte der knapp 30.000 Wahlberechtigten die Unterlagen angefordert – Tendenz steigend, so wie in den letzten Jahren. Die können bis Sonntag, 18 Uhr, im Amtsbriefkasten in der Ratsstraße eingeworfen werden.

Sonntag sind in Mühlhausen 300 Wahlhelfer im Einsatz.

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