In Kutzleben im Unstrut-Hainich-Kreis kam es zu einer Verfolgungsjagd. Die Insassen flohen, konnten aber dank Zeugenhinweisen von der Polizei gestellt werden.

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Am Samstag sollte der Fahrer eines Caddy gegen 15 Uhr einer Kontrolle unterzogen werden, da am Anhänger keine Kennzeichen angebracht waren. Doch der Mann beschleunigte das Fahrzeug. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern durch Kutzleben und angrenzende Waldwege.

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Durch seine aggressive Fahrweise gefährdete er einen elfjährigen Jungen, der einen Kinderwagen schob. Dieser konnte dem Fahrzeug durch einen Sprung zur Seite ausweichen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Die Polizei fand das Fahrzeug später in Kutzleben abgestellt und abgeschlossen. Die Insassen waren in unbekannte Richtung geflüchtet.

Täter nahmen hinteres Kennzeichen im Unstrut-Hainich-Kreis mit

Am zurückgelassenen Caddy befand sich nur noch das vordere Kennzeichen; das hintere hatten die Täter mitgenommen. Nach Prüfung stellten die Beamten fest, dass das Kennzeichen nicht mehr zugelassen war.

Bewohner von Kutzleben, die die Verfolgungsjagd beobachtet hatten, konnten der Polizei helfen. Sie nannten die Namen des Fahrers und seines Beifahrers.

Die Überprüfung der Polizei ergab zudem, dass der Fahrer seit August 2024 nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Weder der Pkw noch der Anhänger waren zugelassen. Sie wurden sichergestellt und abgeschleppt.

Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Kennzeichenmissbrauchs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Die Polizei bedankt sich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Kutzleben, die zur Identifizierung der Fahrzeuginsassen beigetragen haben. Darüber hinaus werden weitere Zeugen gesucht, die durch die Fahrweise des Täters gefährdet wurden. Hinweise bitte unter der Telefonnummer 03601/4510 melden. red