Weniger Licht an drei Abenden in Mühlhausen

Mühlhausen. Es wird dunkler in der Mühlhäuser Innenstadt. Ab Donnerstag, 16. Oktober, ist die Straßenbeleuchtung in Teilen der Mühlhäuser Innenstadt reduziert. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Betroffen sind das Südportal der Marienkirche, die Obere Linsenstraße, der Kornmarkt (Ecke Linsenstraße), der Bachplatz vor der Divi-Blasii-Kirche, das Eingangsportal der St.-Jakobi-Kirche sowie der Steinweg gegenüber der Allerheiligenkirche. Grund dafür sind die Aufbauarbeiten für die Kirchenillumination „Freiheitsleuchten“.

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Die Lichtinstallation verwandelt am 17. und 18. Oktober die Innenstadt in ein besonderes Lichtermeer. „Um die Wirkung der künstlerischen Lichtinstallation voll erlebbar zu machen, wird die Straßenbeleuchtung in diesen Bereichen temporär reduziert“, erklärt eine Sprecherin der Stadtverwaltung Mühlhausen.
Die Stadt bittet alle Passantinnen und Passanten, besonders aufmerksam zu sein, da es an den genannten Orten dunkler als gewohnt sein kann. red

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Radtour von Mühlhausen durch den Herbst

Mühlhausen. Der Allgemeinde Deutsche Fahrradclub (ADFC) und der Radfahrstammtisch laden herzlich zu einer Radtour am Samstag, 18. Oktober 2025, ein. Start ist um 10 Uhr an der Eisdiele beim Schwanenteich in Mühlhausen. Die Tour führt durch Oberdorla, Langula, Heyerode und Diedorf nach Wanfried. Dort ist eine Einkehr geplant. Anschließend geht es über Döringsdorf, Lengenfeld unterm Stein und Eigenrieden zurück nach Mühlhausen.

„Wir freuen uns auf eine schöne gemeinsame Tour durch die herbstliche Landschaft“, sagt Mitorganisatorin Christiane Apitzsch-Pokoj.

Mit einigen Unterstützern feierte der Gewerkschaftsladen in Mühlhausen am Mittwoch sein Jubiläum.
Mit einigen Unterstützern feierte der Gewerkschaftsladen in Mühlhausen am Mittwoch sein Jubiläum.© Funke Medien Thüringen | Julia Heckendorf

Zehn Jahre Gewerkschaftsladen in Mühlhausen

Mühlhausen. Seit zehn Jahren gibt es ihn nun, den kleinen Laden am Steinweg in Mühlhausen, eine unscheinbare Tür mit großer Bedeutung. Hinter ihr verbirgt sich der Gewerkschaftsladen, der seit 2015 Anlaufstelle, Beratungsraum und Treffpunkt für Arbeitnehmer aus der Region ist.

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„Hierher kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen“, erzählt Uta Zaspel-Bornemann vom Deutschen Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen. „Von der Rentenberatung über Fragen zur Ausbildung bis hin zu Problemen im Betrieb, manchmal reicht schon ein Gespräch, um weiterzuhelfen“, erzählt sie.

Der Standort mitten in der Innenstadt sei bewusst gewählt. Früher befand sich das Gewerkschaftsbüro außerhalb, „zu abgelegen, zu teuer“, wie Zaspel-Bornemann erinnert, „heute kommen Leute einfach vorbei, bleiben stehen, lesen die Plakate im Fenster. Das macht einen großen Unterschied.“

Neben den Beratungen finden im Laden regelmäßig Treffen statt, etwa des Kreisverbands, der Seniorenvertretung oder einzelner Gewerkschaften. Auch Rentenberater nutzen die Räume, um Sprechstunden anzubieten. „Es ist wichtig, dass die Menschen nicht bis nach Erfurt fahren müssen, wenn sie Unterstützung brauchen“, sagt Zaspel-Bornemann.

Doch der Laden ist weit mehr als nur eine Servicestelle. „Wir sind ein Ort, an dem Gewerkschaft greifbar wird“, betont sie, „viele wissen gar nicht mehr, was Gewerkschaften eigentlich tun, dass sie für Tarifverträge, faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen kämpfen. Hier kann man das erleben.“

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Für Zaspel-Bornemann ist der Laden deshalb auch ein Stück gelebte Demokratie: „Gerade in Zeiten, in denen soziale Themen oft untergehen, brauchen wir Orte, an denen Menschen zusammenkommen, miteinander reden und sich gegenseitig unterstützen.“ jh