Auch wenn sie eigentlich noch nicht den Landtag wählen dürfen, weil sie noch nicht 18 Jahre alt sind, stand für einige Schülerinnen und Schüler der Region Eisenach dennoch die Wahl an: die sogenannte Juniorwahl. Dabei organisieren die Jugendlichen den Wahlgang an der Schule selbst, bilden Wahlvorstände, bauen ein Wahllokal auf und es wird auch inhaltlich über Wahlen und eben die speziellen Themen einer Landtagswahl debattiert.

Ziel: Kinder und Jugendlich an die Demokratie heranführen

Höhepunkt ist dann der Wahltag selbst. Und so waren etwa am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Ruhla und auch an der Eisenacher Oststadtschule bereits alle Schülerinnen und Schüler zur Wahl aufgerufen und konnten abstimmen. Die Kinder und Jugendlichen an Demokratie heranführen, ist das erklärte Ziel

An der Oststadtschule gab es die Besonderheit, dass an diesem Tag auch über die neuen Schulsprecher abgestimmt wurde. Vier Teams aus jeweils zwei Schülerinnen und Schülern hatten die Chance, sich in der Turnhalle ihren Mitschülern zu präsentieren und um Stimmen zu werben. Alle wollen Ansprechpartner sein, aber es ging auch um mehr Spiel- und Sportgeräte für die Pausengestaltung oder die Vorbereitung eines „Schüler-Lehrer-Wettkampfes“ in unterschiedlichen Disziplinen.

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