Die Altersklasse Ü60 stand am Sonnabend im Mittelpunkt des Geschehens. Zur Eröffnung der Seniorenwoche in Eisenach, organisiert vom Seniorenbeirat der Stadt Eisenach und der Freiwilligenagentur in Trägerschaft der Diako Thüringen, lief der neue Seniorenbeirat in schmucken neuen T-Shirts zum beliebten Udo-Jürgens-Oldie „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …“ zum Mitsingen in den Nachbarschaftstreff ein und begrüßte dann alle Anwesenden mit kurzen, fröhlichen Statements.

Täglich

Der Newsletter für Eisenach und die Wartburgregion

Alle wichtigen Informationen aus der Wartburgregion, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die ehrenamtliche Beigeordnete Heike Apel-Spengler (Bürger für Eisenach) und die Beiratsvorsitzende Adelheid Wilk führten durch den Nachmittag und wiesen auf die Veranstaltungen in der Woche bis zum 14. September hin, zu denen sie auch Informationsmaterial ausgelegen hat. Sie überbrachten die Grüße der ehemaligen Seniorenbeauftragten Erika Hermanns, die gern zur Eröffnung gekommen wäre, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht konnte. Alle wünschen ihr Genesung und alles Gute.

Seniorenwoche
Karin Göldner (links) und Adelheid Wilk spielen einen Sketch zum Alltag in einer Seniorenresidenz. © Klaus Fink

Hohe Wertschätzung für Arbeit des Seniorenbeirats

Gern dabei waren neben Freunden und guten Bekannten aus dem Seniorenbeirat und aus dem Kreis der vorbildlich ehrenamtlich engagierten Seniorinnen und Senioren zum Beispiel auch der Beigeordnete der Stadt, Ingo Wachtmeister (SPD), gekommen sowie Elvira Fischer, Seniorenbeauftragte des Wartburgkreises, die von Landrat Michael Brodführer (CDU) grüßen ließ, und später auch Oberbürgermeister Christoph Ihling (CDU).

Die Genannten brachten ihre hohe Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit des Seniorenbeirates zum Ausdruck. Und Michael Klostermann, Präsident des Kreissportbundes Eisenach, wies auf den Seniorensporttag am 10. September hin.

Seniorenwoche
Akkordeonspieler Mathias Gabrecht zelebriert Wanderlieder und Ohrwürmer. © Klaus Fink

Akkordeonmusik und gute Laune

Gute musikalische Laune brachte Akkordeonspieler Mathias „Matu“ Gabrecht, der beliebte Wanderlieder wie das Rennsteiglied und später weitere Ohrwürmer zelebrierte.

Begeistert war das Publikum auch von den hübschen Darbietungen der Tanzmäuse sowie etwas später der etwas größeren Tanzmädchen vom Eisenacher Tanzverein, die allesamt eine flotte Sohle zu flotten Songs hinlegten und sich dickes Lob, tosenden Applaus und kleine Präsente verdienten. Für das leibliche Wohl aller Anwesenden wurde bestens mit Kaffee, Erfrischungsgetränken und Selbstgebackenem zur Kaffeepause sowie Gegrilltem zum Ausklang gesorgt.

Witzig dann der Sketch mit Karin Göldner alias Heimbewohner Helbig und Adelheid Wilk als Pflegekraft zum Alltag in einer Seniorenresidenz, wo sich mitunter sehr kuriose Streitgespräche entwickeln können.

Sportlich geht es beim Sitztanz zu

Danach wurde es sportlich: Karin Göldner erklärte und zeigte, wie Sitztanz auf dem Stuhl auch für Gebrechliche funktioniert –Mitmachen erwünscht. Und mit dem Seniorengebet, das mit dem Reim „Was soll man noch in alten Tagen, unseren Herr Gott alles sagen“ begann, sorgte Karin Göldner erneut für Schmunzeln.

Den musikalischen Ausklang lieferte Gitarrist und Sänger Bastian Coburger mit dem Rennsteiglied und Songs wie „Die Gedanken sind frei“, „Marmor Stein und Eisen“ oder „Alt wie ein Baum“.

Rares brachte indes Klaus Böttner vom Briefmarkenverein Erbstromtal mit: Ein wertvolles Büchlein aus dem Jahr 1926 mit dem Titel „Isenächer Geschichd’n in Eisenacher Mundart“, die er vor dem Hintergrund des Sommergewinns an Heike Apel-Spengler übergab. Sie ist bekanntlich Hermine und damit eines der Originale beim Sommergewinn.

Weitere Themen aus der Wartburgregion