Kinderspielepark im Stadtteil Stregda
Das Hüpfburgenland Jurassic Island gastiert vom 19. bis 29. Juni in Eisenach. Der XXL-Kinderspielepark wird am Platz beim Obi am Stadtweg 2 seine Tore öffnen und kleine Abenteurer in die aufregende Welt der Dinosaurier entführen.

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Unter dem Motto „Dinosaurier“ erwartet die Besucher eine Vielzahl von spannenden Hüpfburgen für alle Altersklassen. Von der niedlichen Baby-Dinosaurier-Hüpfburg für die Kleinsten bis hin zu den imposanten Hüpfburgen mit dem gefürchteten Tyrannosaurus Rex.
Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 12 Euro und für Kinder 5 Euro.
Informationen zu Giftpflanzen
Zum nächsten Nikolaikolleg mit dem Vortrag „Gift und Duft- Erstaunliches aus unserer Pflanzenwelt“ wird für Dienstag, 17. Juni, 10-11.30 Uhr in die Kapelle der Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach, Karlsplatz 27-31, eingeladen.
Pflanzen dienen global als Lieferant von Sauerstoff und Rohstoff für Ernährung, Energiegewinnung und Baumaterialien. Der Blick ins Detail fördert jedoch viele ganz besondere und erstaunliche Eigenschaften zutage, die auch in der heimischen Pflanzenwelt auftauchen. Dr. Michael Neitzel, Apotheker in Spichra, informiert zu Giftpflanzen sowie zu vielen Düften in der heimischen Flora.
Sängerfest in Neuenhof
Anlässlich des Jubiläum 120 Jahre Fahnenweihe lädt der MGV 1902 Neuenhof zum großen Sängertreffen ein. Los geht es Freitag, 13. Juni, 21 Uhr, mit einer Disko mit Festzelt Neuenhof mit DJ Baloo.
Samstag ist um 14 Uhr ein Umzug mit allen Gastchören geplant. Eine Stunde später startet das große Sängertreffen mit Blasmusik, Kaffee und Kuchen im Festzelt. Abends wird zum Tanz mit „Step - die Partymacher“ eingeladen. Am Samstag treten Chöre aus Herda, Schönau, Wenigenlupnitz und Fernbreitenbach auf.
Der Sonntag startet 10 Uhr mit dem Frühschoppen und Blasmusik im Festzelt. Am Nachmittag wird Kaffee und Kuchen zu den Liedern der Chöre aus Großburschla, Ifta, Langula und Wünschensuhl serviert.
Workshop zur eigenen Weiterbildung
Die Volkshochschule Wartburgkreis in Eisenach bietet am Donnerstag, 12. Juni, 17.30 bis 19.45 Uhr, den Workshop „Weiterbildung – das eigene Potential vergrößern!“ mit Kerstin Bracke, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit, an. Interessenten haben die Gelegenheit, sich über Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Wo finde ich das passende Angebot und wie kann ich meine Weiterbildung finanzieren? Die Teilnahme ist kostenlos.
Waldjugendspiel im Johannistal
Die diesjährigen Waldjugendspiele finden am Mittwoch, 11. Juni, und Donnerstag, 12. Juni, im Eisenacher Johannistal statt. Das hiesige Forstamt erwartet eine Rekordbeteiligung von 572 Schülerinnen und Schülern aus 29 Klassen. Zahlreiche Stationen mit Wissensvermittlung und sportlichen Elementen sind aufgebaut. Oberbürgermeister Christoph Ihling hat am 12. Juni um 10 Uhr sein Kommen angekündigt.
Zauberkolume: Stefanie Krauß stellt sich auf unumgängliche Veränderungen ein
„Wir wollen die Umwelt schützen. Guck mal, wir haben Plakate gemacht, damit alle mithelfen“, erklärt mir meine Tochter mit ernster Miene, in der Hand einen Packen Zettel, darauf Botschaften für die Passanten: „Hab ein Herz für Bäume“, „Advent, Advent, die Erde brennt“, „Tiere brauchen auch ein Zuhause“ oder „Kein Müll mehr im Meer“. Die einzelnen Blätter haben die Mädels bunt bemalt, auf dass jedes einzelne garantiert zum Hingucker werde.
Gänzlich vom Himmel gefallen sind ihnen Idee und Ausführung natürlich nicht. Erst vor ein paar Tagen hatten wir uns das Klimahaus in Bremerhaven angeschaut – ein überwältigendes Erlebnis, das ich jedem Zeitgenossen herzlich empfehlen möchte. Die Museums-Tour führt entlang eines Längengrads auf unserem Erdball, also auf direktem Wege vom Nord- zum Südpol. Besucher „durchwandern“ dabei die Schweiz, Italien, Afrika, Indonesien und die Arktis und können dabei förmlich sehen, hören, fühlen und riechen, wie es dort zugeht, wie sich’s dort leben lässt, und zwar jetzt und künftig. Und die Zukunft, das haben die Kids ohne weiteres verstanden, wird wahrlich nicht rosig werden, vielmehr geprägt sein von teils drastischen Auswirkungen des Klimawandels. Steigende Meeresspiegel, abschmelzende Pole, Extremwetter… okay, das alles wissen Sie längst, liebe Leser, doch es dann so kompakt, anschaulich und detailreich vor Augen zu haben wie in dieser Ausstellung, jagte mir wahrlich Schauer über den Rücken.
Zwischen Faszination angesichts der Schönheit und Vielfalt unseres Planeten und dem hoffnungslosen Weltschmerz, der einem beim Ausblick auf das da Kommende befällt, bin ich hin- und hergerissen. Meine Töchter schwärmen derweil vom besten Museum der Welt und glauben darin ihre Mission gefunden zu haben, zumindest im Moment.
Vor unserem Besuch im Klimahaus war ich zu Gast beim Kongress der Heinrich-Böll-Stiftung in Erfurt, der sich ebenfalls mit Erderwärmung, Klimawandel und seinen Folgen auseinandersetzte. Dort legte die bekannte Schriftstellerin und Journalistin Ulrike Herrmann sehr überzeugend dar, dass der Kapitalismus am Ende ist, wenn wir demnächst mit dem Klimawandel werden leben müssen. Da unsere Wirtschaftsform auf Wachstum ausgelegt ist, wird Reduzieren unser Gebot der Stunde sein: Reduktion des Verbrauchs von Energie, weil der noch wachsende Bedarf aus erneuerbaren Quellen schlicht illusorisch ist. Von Wasser, weil es im Zuge des sich wandelnden Klimas immer rarer wird, und von Nahrungsmitteln, wovon bei uns unendlich viel mehr im Umlauf sind als wir tatsächlich brauchen.

Seit diesen logischen Einsichten betrachte ich meine Welt bewusster, gehe mit Strom und Wasser sparsamer um... Und Gemüse? Kommt aus dem Garten, sagt meine Schwiegermutter und serviert im Nu den köstlichsten Kopfsalat mit selbst gezogenen Kräutern. Ich denke ernsthaft darüber nach, Gemüse selbst anzubauen, wohl wissend, dass es vermutlich Kraft, Zeit und Geduld braucht, bevor meine Ernte auf dem Tisch landet.
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Im Freundeskreis werden schon des Längerem Bienen oder Hühner gehalten und Honig, andere pflücken auf Streuobstwiesen Äpfel und pressen daraus Saft, der bis zur nächsten Saison reicht, backen ihr eigenes Brot und ja: sie verzichten auch auf‘s Auto und spülen ihre Toilette mit Grauwasser. Wer schließlich zur Kenntnis nimmt, dass die Deutschen jährlich 18 Millionen Tonnen, d. h. ein Drittel aller Lebensmittel wegwerfen, wird den sogenannte Freeganismus (free + vegan) sicher verstehen können. Hiermit wird die Lebenshaltung von Menschen bezeichnet, die sich vom Weggeworfenen aus Supermärkten ernähren – nicht weil sie den Einkauf nicht bezahlen könnten, sondern ein Zeichen setzen wollen gegen „must have“ und gewissenlose Wegwerfmentalität. Und mit den nebenbei-Effekten der Selbstversorgung, des bewussten, sparsamen Verbrauchs bzw. gar Verzichts auf zu Üppiges oder Überflüssiges lernt man wieder wertzuschätzen, was uns die Natur beschert und sorgsamer mit ihr – und damit auch mit uns – umzugehen, lernt wieder dörfliche Gemeinschaft zu achten und stärken, lebenswichtige Kompetenzen zu erwerben. Also besser Wandel des Handel(n)s als des Klimas… um zu retten, was (noch) zu retten ist.




