Bei einer Frau, die eingesetzte Polizeikräfte leblos in ihrem Haus in der Gemeinde Herleshausen unweit der Grenze zum Wartburgkreis auffinden, besteht der dringende Verdacht, dass die Dame eines „nicht natürlichen Todes“ gestorben ist. Das teilen Staatsanwaltschaft Kassel und Polizeidirektion Werra-Meißner gemeinsam mit.

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Am Montag wurde die Polizei gegen halb eins darüber informiert, so Polizeisprecher Jörg Künstler, dass in einem Herleshäuser Ortsteil seit Ende voriger Woche die Bewohner eines Hauses nicht mehr gesehen wurden, obwohl deren Fahrzeuge vor dem Haus parken.
Besorgte Nachbarn informieren die Polizei, die wenig später die in dem Haus gemeldete Eigentümerin leblos auffinden. Ohne Vitalzeichen entdecken die Einsatzkräfte auch den 66-jährigen Ehemann der 59 Jahre alten Frau.
Zur Aufklärung der genauen Todesumstände des Paares aus Herleshausen nimmt die hessische Kriminalpolizei sowie die Tatortgruppe des Polizeipräsidiums Nordhessen die Ermittlungen auf, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der Stellungname mitteilen.
Nach bisherigen Ermittlungserkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die Dame nicht eines natürlichen Todes ihr Leben gelassen hat. Aufgrund dieses Verdachts beantragt die Staatsanwaltschaft Kassel eine Obduktion bei der 59-Jährigen.
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In Tatverdacht steht der 66 Jahre alte Gemahl. „Es handelt sich in diesem Fall um einen sogenannten erweiterten Suizid – die Tat war nicht einvernehmlich von dem Paar geplant“, betont Jörg Künstler, Sprecher der Polizeidirektion Werra-Meißner: Hinsichtlich des Todes des Ehemannes liegen nach ersten Erkenntnissen der Polizei keine Anhaltspunkte vor, die auf ein Verschulden Dritter hindeuten.




