Der Höhepunkt der Michael-Praetorius-Tage steht bereits fest: Extra in Rot geschrieben wird für den 13. September im Programm nämlich aufs Festkonzert „Michael Praetorius: Jazz und Improvisationen in der Renaissance“ verwiesen. 19.30 Uhr soll es damit in der Creuzburger Nikolaikirche an besagtem Samstag unter Leitung von Andreas Böhlen sowie unter Beteiligung der „Satyr‘s Band“ (Basel) um Besonderes gehen. So ist geplant, drei Varianten zu präsentieren: erstens Praetorius‘ Musik in ursprünglicher Form, zweitens arrangiert auf moderne Art und drittens eingebettet in einen Jazz-Kontext.

Praetorius-Gesellschaft Creuzburg organisiert Festtage
All das verheißt einen hochinteressanten Abend in Creuzburg. Zu diesem erhoffen sich Uwe Schwanz und Joachim Preß von der Gesellschaft Michael Praetorius, aber auch Kantorin Anna Fuchs-Mertens regen Zuspruch.

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Um sich von diesem Konzert erfreuen zu lassen, muss man kein Praetorius-Experte sein. Sich auf die Musik einlassen und sie genießen wollen; das genügt schon. Karten fürs Hörvergnügen gibt es für 25 Euro in der Tourist-Information Creuzburg: 036926/98047.
Exkurs: Michael Praetorius wurde im in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Creuzburg als Pfarrerssohn geboren. Sein Schaffen ist von großer Bedeutung für den deutschen Protestantismus. Praetorius gilt als bedeutender Musiktheoretiker seiner Zeit. Ihm zu Ehren wird das Erbe auch in Creuzburg gepflegt, wofür die gleichnamige Gesellschaft steht.
Das Programm im Überblick
12. September, Freitag: Eröffnungskonzert „Die beste Zeit im Jahr ist mein“, 19.30 Uhr Nicolaikirche Creuzburg, Eintritt 15 Euro. 21.30 Uhr, Abendsingen an der Werrabrücke. 22 Uhr Nachtkonzert, Liborius-Kapelle, Eintritt 15 Euro.
13. September, Samstag: 11 Uhr wissenschaftlicher Vortrag „Der Einfluss des Michael Praetorius auf den Orgelbau“ (Joachim Stade); Festsaal in der Creuzburg. 13 Uhr Mittagskonzert „Bach, Praetorius, Telemann – ein Spannungsbogen“ (Schüler der Musikschule treten auf; Eintritt 10 Euro). 15.30 Uhr musikalische Kaffeetafel im Burggarten der Creuzburg (Ensemble Spätlese, Mihla). 19.30 Uhr Festkonzert in der Nikolaikirche; Eintritt 25 Euro.
14. September, Sonntag: 9.30 Uhr Morgengruß am Praetorius-Denkmal am Markt (Ensemble Brassamezzo). 10 Uhr Festgottesdienst in der Nikolaikirche.
Beliebtes Abendsingen an der historischen Werrabrücke
Mit dem Festkonzert aber nicht genug, haben die drei Festtage doch noch weitaus mehr zu bieten. Unter anderem das beliebte Abendsingen auf der historischen Werrabrücke (12. September, 21.30 Uhr), wobei erfahrungsgemäß stets eine besondere Atmosphäre entsteht. Auftreten wird das Ensemble Brassamezzo aus Eisenach. Dem Open-Air-Vergnügen folgt eine halbe Stunde später das Nachtkonzert „Ich sachz eyns mols den lichtyn Morgyn Sterne“ in der Liborius-Kapelle; Eintritt 15 Euro. Dabei geht es um Pilgergesänge und Instrumentales aus dem deutschen Sprachraum um 1500. Auftreten wird Thomas Friedlaender aus Dresden.
Eröffnet werden die Festtage am 12. September, 19.30 Uhr, in der Nikolaikirche mit dem Konzert „Die beste Zeit im Jahr ist mein“. Dabei wollen das Ensemble Brassamezzo und die Fidelrunde Bundweis aus Eisenach mit Tanzsätzen aus Renaissance und Frühbarock sowie Chorälen erfreuen. Eintritt: 15 Euro.
Parallel zu den Festtagen findet ein Instrumental- und ein Chorworkshop statt. Details zu Ablauf, Voraussetzungen und Kosten sowie Anmeldung bei Kantorin Fuchs-Mertens unter: 0176/29530232 oder per E-Mail an: anna.fuchs-mertens@kirchenkreis-eisenach.de
Den Abschluss bildet der Festgottesdienst am 14. September, 10 Uhr, in der Nikolaikirche, wobei Teilnehmer des Workshops auftreten werden.
red




