Der Investorenprozess hat nicht zum Erfolg geführt. Das ging am Montag aus einer Mitteilung der AE Group hervor. Für die Übernahme des Geschäftsbetriebes sei kein belastbares und somit realisierbares Angebot vorgelegt worden, hieß es..

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146 Unternehmen weltweit hatte die AE-Geschäftsleitung mit Hilfe der Unternehmensberatung Roland Berger kontaktiert, um den Gerstunger Druckguss-Produzenten zu übernehmen oder einzusteigen. 

Doch nun müssen nach Unternehmensangeben die AE Group und ihre Produktionsgesellschaften in Gerstungen (Wartburgkreis) und Nentershausen (Hessen) zum Jahresende den Geschäftsbetrieb einstellen.

Hunderte Mitarbeiter tätig

„Dass es keine Sanierungslösung gab, lag nicht am technischen Stand der AE Group und schon gar nicht an den wirklich hervorragenden Mitarbeitern“ sagt Romy Metzger, Insolvenzverwalterin der AE Group laut Mitteilung. Als Ausschlaggebend wurden unter anderem massiv gestiegene Energie- und Rohstoffpreise angegeben. Zudem wurde in diesem Zusammenhang auf ein unvorteilhaftes Investitionsumfeld in Deutschland hingewiesen.

Aktuell 94 Mitarbeiter sind aktuell nach Unternehmensangaben in der Holding am Standort in Gerstungen tätig; in den Produktionsgesellschaften im thüringischen Gerstungen 455 und im hessischen Nentershausen 134 Mitarbeiter.

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Statt Einstellungen wird AE in Gerstungen dicht gemacht. © Funke Medien Thüringen | Jensen Zlotowicz

Laut AE haben haben die Insolvenzverwalterin, das Management, der Betriebsrat und die IG Metall einen Interessenausgleich mit Sozialplan vereinbart. In der darin enthaltenen Transfergesellschaft würden die Mitarbeiter für bis zu sechs Monate Löhne und Gehälter sowie Angebote zur Weiterqualifizierung und Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Anstellung erhalten. Kunden könnten bis Jahresende aufgrund der vereinbarten Ausproduktion mit einer Weiterbelieferung rechnen.

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Die AE Group ist auf die Herstellung von Aluminium-Druckgussteilen für die Automobilindustrie spezialisiert. Seit dem 13. August 2024 befand man sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Anfang August dieses Jahres war der Wechsel in ein Regelverfahren erfolgt.