Gemeinderat tagt in Wutha-Farnroda
Die Feuerwehr ist in mehrerlei Hinsicht Thema in der nächsten Sitzung des Gemeinderats in Wutha-Farnroda. Sie beginnt am Dienstag, 21. Oktober um 18.30 Uhr in der Hörselberghalle und ist öffentlich. Auf der Tagesordnung stehen der Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Wutha-Farnroda, die Satzung über die Freiwillige Feuer- und Wasserwehr, die Regelung der Aufwandsentschädigung für die Ehrenbeamten und ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen, sowie die Satzung über den Kostenersatz und die Gebührenerhebung für Hilfe- und Dienstleistungen der Feuerwehren und die Brandsicherheitswache der Gemeinde.

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Weitere Themen sind der Bebauungsplan für das Wohngebiet „Am Rehberg“ und der Bebauungsplan „Wohn- und Geschäftsgrundstück Gothaer Str. 65-69“. Möglich sind in der Sitzung zudem Bürgerfragen. red

SPD Eisenach nun mit Doppelspitze: Köhler und Trautner
Nun wird auch die Eisenacher SPD von einer Doppelspitze geführt. Die Grundschulleiterin Susanne Köhler und der Diplom-Ingenieur für Werkstoffwissenschaften, Matthias Trautner, wurden jüngst als gleichberechtigte Vorsitzende gewählt, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Jonny Kraft, der bisherige SPD-Ortsvereinsvorsitzende, kandidierte aus beruflichen Gründen nicht wieder. Er bleibt aber aktiv in zahlreiche Ehrenämtern. Im Ortsverein Eisenach sind inzwischen auch die SPD-Mitglieder aus Wutha-Farnroda, Ruhla, Hörselberg/Hainich, Gerstungen und Werra-Suhl-Tal integriert. Aus diesem Grund wurde auch eine neue Satzung beschlossen. „Eines unserer Ziele ist Präsenz auch weiterhin in jenen Orten, in denen bisher eigenständige Ortsvereine existierten“, betonte Matthias Trautner bei der Übernahme des Ehrenamtes.
In den Vorstand der SPD Eisenach wurden weiter gewählt: Daniel Dietrich (Eisenach) und Philipp Reutgen (Wutha-Farnroda) als stellvertretende Vorsitzende; Mario Scherf (Eisenach) als Schatzmeister sowie als Beisitzer Sebastian Simon (Ruhla) und Gerd Mörstedt (Hörselberg/Hainich). Für 25-jährige und 20-jährige SPD-Mitgliedschaft wurden Bernd Daum und Susanne Köhler geehrt. tl
Trinitatis-Verein Ruhla ist Kulturförderverein des Monats
Große Freude bei den Vereinsmitgliedern des Förderverein St. Trinitatis in Ruhla und großer Bahnhof in der Kultur- und Bürgerkirche: Der Verein erhielt den Monatspreis des Landesnetzwerk Thüringen der Kulturvereine. Koordinator Gregor Seiffert, Dirk Schütz vin der Kulturmanagement Network GmbH, Guntram Wothly von der Staatskanzlei sowie Corinna Heller von Lotto Thüringen waren dazu nach Ruhla gekommen. Die Trintiatis-Vereinsmitglieder um Vorsitzende Elke Schmidt begrüßten zudem Joachim Preß von der Wartburg-Sparkasse und Bürgermeister Stephan Hartung.
Der Monatspreis ist mit 500 Euro dotiert. In Ruhla würdigte er den Förderverein „für seine ausgezeichnete Arbeit, Kultur zu den Bürgern und Bürger zur Kultur zu bringen, dieses Gebäude wieder in der Mitte des gesellschaftlichen Lebens zu verankern und das kulturelle Miteinander im Ort zu stärken“, so Dirk Schütz. Weit über 1000 Kirchen seien in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland aufgegeben worden. Diese Orte zu erhalten, einer neuen Bestimmung zuzuführen und sinnvoll zu nutzen, sei in Ruhla in vorbildlicher Weise gelungen
Nachdem der Verein über viele Jahre die Sanierung des Gebäudes mit rund 700.000 Euro unterstützt hatte, organisieren die insgesamt 45 Mitglieder auch die vielfältige Nutzung des Gebäudes. Der ehemals kirchliche Bau wird nachhaltig und der Historie angemessen von vielen Bürgern der Stadt, des Erbstromtals und darüber hinaus genutzt. „Mit seiner Vielzahl an Veranstaltungen ist die Kirche zur Begegnungsstätte sowie zu einem sozialen und kulturellen Mittelpunkt geworden“, betonte Gregor Seiffert.
Vereinsvorsitzende Elke Schmidt bedankte sich für die Auszeichnung. Die vielen Veranstaltungen, die ehrenamtlich organisiert werden, finden stets großen Anklang. „Es kommen viele positive Reaktionen der Besucher an uns zurück. Ein herzliches Miteinander gibt uns immer wieder Auftrieb weiterzumachen. Mein besonderer Dank geht daher auch an alle Vereinsmitglieder für ihre unermüdliche Arbeit“. Der Förderverein St. Trinitatis Ruhla hat nun Chancen auf einen der drei Hauptpreise des Jahres oder den Sonderpreis der Funke-Medien, die am 22. November in Weimar vergeben werden. sr
Frist läuft: Anträge auf Kulturförderung können bei der Stadt gestellt werden
Die Unterstützung des kreativen Kunst- und Kulturangebots ist eine öffentliche Aufgabe der Stadt Eisenach. Bis zum 15. November können Eisenacher Kulturvereine, aber auch Initiativen oder Personen für das Jahr 2026 Anträge auf eine Förderung bei der Stadtverwaltung stellen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Grundlage ist die vom Stadtrat beschlossene Richtlinie zur Förderung von Kunst und Kultur. Zuschüsse können für kulturelle oder künstlerische Projekte gezahlt werden, die das Kulturangebot in der Stadt bereichern und für alle zugänglich sind.
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Angebote örtlicher Kulturschaffender an anderen Orten können gefördert werden, wenn sie der Reputation der Stadt dienen. Eingetragene Vereine müssen ihre Satzung und eine Gemeinnützigkeits-Bescheinigung des Finanzamtes mit einreichen. Von der Förderung ausgeschlossen sind Angebote, die gewerblichen Zwecken dienen oder eine andere kommerzielle Ausrichtung haben. Bei Rückfragen steht die Stabsstelle Kultur zur Verfügung per E-Mail an kultur@eisenach.de oder unter Telefon 03691 / 670-410.. Infos gibt es auch auf www.eisenach.de. red




