Tag der Demokratiegeschichte: Wartburg lädt ein

Auf der Wartburg finden zum Tag der Demokratiegeschichte am 21. März zwei Veranstaltungen statt. Eine Führung dreht sich am Samstag um 14 Uhr um das Wartburgfest 1817. Ein Vortrag mit Gesprächsrunde beginnt um 15 Uhr. Er hat den Titel „Demokratie als Tradition. Die Wartburgfeste 1817, 1848 und 1948 zwischen Aufbruch, Revolution und Neuordnung“. Es spricht Maximilian Zink von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Täglich

Der Newsletter für Eisenach und die Wartburgregion

Alle wichtigen Informationen aus der Wartburgregion, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Der 18. März, in diesem Jahr erstmals als Tag der Demokratiegeschichte begangen, erinnert an das jahrhundertelange deutsche Ringen um Demokratie: Es ist der Tag der Mainzer Republik 1793, der Revolution von 1848 und der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR 1990. Daran soll erinnert werden. Auch das Wartburgfest 1817 war ein Meilenstein in dieser Geschichte. Der Eintritt zu den zwei korrespondierenden Veranstaltungen rund um das Wartburgfest ist frei. red

Konzert mit Uraufführung im Eisenacher Stadtschloss

„Poesie im Schloss“ heißt es am Mittwoch, 18. März um 19.30 Uhr erneut im Eisenacher Stadtschloss (Salon im 2. Stock). Zu Gast ist das Duo Clakk mit Neža Torkar (Akkordeon) und Daniel Gutiérrez (Violoncello). Es verbindet im Programm „Klangbrücken“ aktuelle Werke aus dem Balkanraum und aus Thüringen. Darunter sind auch zwei Uraufführungen.

Sie stammen von Yang Song, die in Eisenach lebt und arbeitet, sowie von David Mastikosa, der derzeit über das EU-Programm „Culture Moves Europe“ für einen Arbeitsaufenthalt in Thüringen weilt. Beide sind bei dem Konzert anwesend und geben dem Publikum kurze Einblicke in ihre Kompositionen. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 6 Euro. red

Weitere Themen aus der Wartburgregion

Gedenkstunde für ermordete Männer in Eisenach

Eine Gedenkstunde für die 1920 in Eisenach ermordeten Männer findet am Mittwoch, 18. März um 17 Uhr am Denkmal der Märzgefallenen an der Ecke Frankfurter/Kasseler Straße in Eisenach statt. Damit an die Menschen erinnert, die im März 1920 beim rechtsextremen Umsturzversuch (Kapp-Putsch) getötet wurden. In der Frankfurter Straße waren das fünf Familienväter, unbewaffnete Zivilisten aus der Eisenacher Weststadt. Zum Gedenken laden SPD, DGB und die Linke. red

Weltwissenschaft aus Eisenach – Vortrag zu Ernst Abbe

Eisenach ist ein wenig die Wiege der modernen digitalen Welt: Denn einen wichtigen Grundstein für KI und Co.  legte einst der hier geborene Wissenschaftler und Unternehmer Ernst Abbe (1840–1905). Im Abbe-Gymnasium in der Wartburgallee 60 findet am Donnerstag, 19. März um 14 Uhr ein Kolleg zu seinen wissenschaftlichen Leistungen statt. Henriette Müller und Bernd Dörband stellen dabei ihre Biographie „Ernst Abbe- das unbekannte Genie“ vor. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung unter Telefon 03691 / 74580 erbeten. red

Einwohnerantrag zu Schüler-Mittagessen hat genug Unterschriften

Wie der Kreisverband der Linken mitteilt, ist die im Januar gestartete Unterschriftensammlung für einen Einwohnerantrag mit dem Thema Schulessen erfolgreich beendet. 1.784 Bürgerinnen und Bürger aus dem Wartburgkreis haben demnach unterschrieben. Damit muss der  Antrag im Kreistag behandelt werden – er hat da Ziel, den gestrichenen Essensgeld-Zuschuss von 50 Cent wieder einzuführen.  Die meisten Unterschriften wurden in Bad Salzungen (604) geleistet, auch in Bad Liebenstein, Ruhla, Wutha- Farnroda und in der Rhön habe es viel Unterstützung gegeben. red