Treffurt engagiert sich für mehr biologische Vielfalt
Die Stadt Treffurt ist dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beigetreten und hat sich damit verpflichtet, dieses Thema als Grundlage einer nachhaltigen Stadtentwicklung verstärkt in allen Bereichen zu berücksichtigen. Zu dem Bündnis gehören über 400 Städte, Gemeinden und Landkreise.

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Zur ersten fachlichen Beratung der Stadt mit Jürgen Braunsdorf als Vertreter des Bündnisses überbrachte Sabine Pönicke von der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal Glückwünsche, verbunden mit dem Angebot, auch weiterhin an der konkreten Umgestaltung für mehr Natur in der Stadt und den Dörfern mitzuwirken.

Auch werde der Naturpark seinen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit und der Umweltbildung in Treffurt verstärken, heißt es in einer Mitteilung. Wenn die gewohnte Arbeit des Bauhofes und auch das Stadtbild ändern, müsse man auch aktiv die Bevölkerung einbeziehen, so Sabine Pönicke. Nach einer theoretischen Einführung mit dem Fachberater begab sich die Arbeitsgruppe mit Anne Hoffmann von der Stadtverwaltung Treffurt, den Mitarbeitern des Bauhofes und einer Grünplanerin vom Büro 91 zum fachlichen Austausch.
Als erstes soll die Bewirtschaftung der öffentlichen Grünflächen auf eine nachhaltige, insektenfreundliche Pflege umgestellt werden. Diese und weitere Ideen werden nun in einem Grün- und Freiraumkonzept zusammengefasst und dann Schritt für Schritt umgesetzt. red

Zerstörung 1945: Spatenstich für ein Denkmal in Creuzburg
Bis heute erinnert kein Denkmal an die völlige Zerstörung der Stadt Creuzburg am 1. April 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nun wird es eins geben. Der symbolische Spatenstich dafür findet statt am Donnerstag, 7. Mai um 16 Uhr auf der Fläche zwischen Nicolaikirche und Rathaus. Lange war in der Stadt über einen Erinnerungsort diskutiert worden, im Stadtrat, einem Denkmalausschuss und auch in der Öffentlichkeit. Es gab drei Entwürfe.
Entschieden hat sich die Stadt für den der Bauamtsleiterin der VG Hainich-Werratal, Ulrike Reichardt. Ihre dreigeteilte Stele an der Kirche symbolisiert die Zerstörung, den Wiederaufbau und die Hoffnung auf Frieden. Inzwischen ist ein Steinmetz beauftragt, und die Arbeiten für das Denkmal können beginnen, so Bürgermeister Rainer Lämmerhirt in der Einladung die sich auch an die Öffentlichkeit richtet. red
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Vortrag bei der Eisenacher Goethe-Gesellschaft
Am Mittwoch, 6. Mai lädt die Eisenacher Goethe-Gesellschaft zu einem weiteren öffentlichen Vortrag. Er beginnt um 18.30 Uhr in der Aula der Jakobschule (Karl-Marx-Straße) und hat den Titel: „Hufeland, Goethe und Kant - über die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern“. Der Mediziner Volker Hesse aus Berlin rückt den 1762 in Bad Langensalza geborenen und wohl berühmteste Arzt und Gesundheitserzieher der Goethe-Zeit, Christoph Wilhelm Hufeland, in den Fokus.
Dessen Buch „Die Kunst das menschliche Leben zu verlängern“ wurde zu einem „Weltbuch der Medizin“, das in zahlreiche Sprachen übersetzt worden ist. Die Anfänge des Werkes gehen zurück auf Vorträge Hufelands, die er in der Freitagsgesellschaft Goethes, dessen Arzt er in seiner Weimarer Zeit von 1783 bis 1793 war, gehalten hat. Vor der Veröffentlichung schickte Hufeland es dem Philosophen Immanuel Kant. Dieser dankte ihm mit einem eigenen persönlichen Werk über die „Kunst des langen Lebens“. red




