Mordsfrauen feiern in Eisenach Premiere 

Mit „Mordsfrauen“ feiert eine „Tramödie“ am Freitag, 8. Mai um 19.30 Uhr Premiere im Theater am Markt (TAM) in Eisenach. Das Stück von Theaterpädagogin Corina Rues-Benz trägt dieses Etikett als Mischung aus Tragödie und Komödie, sagt Regisseurin Denise Zilsdorf. Zum Inhalt:  Fünf Mörderinnen sitzen im Knast.

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Margot, eine versierte Metzgerin, hat ein loses Mundwerk und auch ihre Faust sitzt locker. Uschi war mal Telefonsexarbeiterin und hat sich in einen Kunden verliebt. Bei Fernande, der Nonne, weiß man nie, ob sie heilig oder scheinheilig ist. Die putzsüchtige Paula und das naive Nesthäkchen Erika komplettieren das Quintett, dargestellt von Diana Ißleib, Sabine Zänker, Uta Schubert, Ann-Kristin Stegmann und Felice Raab.

Die fünf Mordsfrauen sitzen im Gefängnis, eingeschlossen im Aufenthaltsraum. Dort erzählen sie sich von ihren Beziehungen, Konflikten und den Momenten, in denen aus Verzweiflung und Wut eine tödliche Entscheidung wurde. Die Situation gerät außer Kontrolle, als sich herausstellt, dass eine von den Frauen nicht die ist, für die sie sich ausgibt. Es zeige sich, dass es im Knast nicht nur um die Vergangenheit geht, sondern auch um Macht, Zusammenhalt und die Frage, wie die Taten der Frauen zu bewerten sind, so die Regisseurin.

Sie knüpft dabei an die Produktion „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ an, dem Stück, das mit großem Erfolg jahrelang im TAM lief. „Mordsfrauen“ sei aktuell, weil es auch um Gewalt gegen Frauen gehe, einem momentan wieder viel diskutierten Thema. Weitere Aufführungstermine sind am 9. und 29. Mai, ebenfalls um 19.30 Uhr. red

Glasfaserausbau in Eisenach: Weitere Sperrungen

Noch bis 12. Mai wird in der Mühlhäuser Straße in Eisenach von einem Privatunternehmen Breitbandkabel verlegt. Es kommt zu halbseitiger Fahrbahn- sowie Gehwegsperrung. Dabei arbeiten sich die Bauarbeiter in Abschnitte von circa 50 Metern Länge vor. Im Baustellenbereich gilt Tempo 30. Das teilt die Stadt mit.

Noch bis 8. Mai wird zudem Am Petersberg Glasfaser verlegt. Bis zur Baustelle ist die Straße als Sackgasse befahrbar. red

Die neuen Mehrwegbecher mit Eisenacher Motiven, präsentiert von (von links): Toni Schulz, Geschäftsführer der Touristik-GmbH, Jörn Köhler (Diako Thüringen) und Eric Hoch von der Wartburg-Brauerei Eisenach.
Die neuen Mehrwegbecher mit Eisenacher Motiven, präsentiert von (von links): Toni Schulz, Geschäftsführer der Touristik-GmbH, Jörn Köhler (Diako Thüringen) und Eric Hoch von der Wartburg-Brauerei Eisenach.© Stadtverwaltung Eisenach | Anne Häring

Eisenacher Mehrweg-Satzung ist in Kraft: Ziel ist weniger Müll

 Die vom Eisenacher Stadtrat beschlossene Mehrwegsatzung ist am 6. Mai in Kraft getreten. Darauf weist die Stadtverwaltung hin.  Ziel sind eine saubere Stadt und umweltschonendes Handeln. Die Satzung gilt für alle genehmigungs- und anzeigepflichtigen Veranstaltungen in Eisenach, also für Feste, Konzerte, Sport- oder Vereinsveranstaltungen und auch für mobile Verkaufsstände im öffentlichen Raum.

Weitere Themen aus der Wartburgregion

Für Speisen und Getränke darf dort Einweggeschirr nicht mehr verwendet werden. Stattdessen müssen Mehrweg- oder kompostierbare Produkte eingesetzt werden. Veranstalter müssen zudem entsprechende Abfallbehälter bereitstellen.

Die Stadt selbst und die Tourismus-GmbH haben zudem mietbare Mehrweg-Becher angeschafft, die Veranstalter ausleihen können. Die Diako bietet den Reinigungsservice dazu. Ausnahmen im Einzelfall müssen spätestens sieben Werktage vor der Veranstaltung bei der Stadt beantragt werden. Verstöße gegen die Satzung können mit Bußgeldern bis zu 5000 Euro geahndet werden.

Ansprechpartner ist der Fachdienst Ordnungsrecht am Markt 22, Telefon 03691 / 670309, E-Mail: ordnungsamt@eisenach.de. Einen Überblick über alle Regeln gibt es unter www.eisenach.de. red