Alessandro Kirchner und Jennifer Eichholz aus Krauthausen im Wartburgkreis gehören mit zu den besten Campern Deutschlands. Beim Wettbewerb „ADAC Camper des Jahres 2026“ erkämpfte sich das Team dank höch

In regionalen Vorentscheiden qualifiziert

Auf der Messe Caravan-Salon waren elf Konkurrenten-Paare aus ganz Deutschland gegeneinander angetreten. Alle Teilnehmenden hatten sich in regionalen Vorentscheiden für das Finale auf der Messe Caravan-Salon qualifiziert. Alessandro Kirchner und Jennifer Eichholz erhielten als Dritte einen Gutschein für drei Übernachtungen in einem Campingpark.

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Wettbewerb durchaus anspruchsvoll

Alessandro Kirchner sagte: „Ich bin extrem überrascht, dass wir so gut abgeschnitten haben, weil der Wettbewerb sehr anspruchsvoll war. Beim Aufbauen der Wäschespinne kamen wir ganz schön ins Schwitzen, haben es dann aber doch geschafft. Besonders war für mich das Fahren mit verbundenen Augen. Dabei muss man sich komplett auf seinen Partner verlassen und gut miteinander harmonieren. Und mit so einem großen Fahrzeug ist man schließlich auch nicht jeden Tag unterwegs.“

Amerikanischen Camper steuern

Zum Hintergrund: In drei Fahrdisziplinen sowie bei zwei Spezialaufgaben mussten die Finalistinnen und Finalisten ihre Camper-Qualitäten unter Beweis stellen. Dabei steuerten sie allerdings nicht ihr eigenes Wohnmobil, sondern nahmen in der Fahrerkabine eines amerikanischen Campers aus Washington Platz. Unter den Augen der Fahrtrainer Günter Bernard und Michael Klein vom ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Erft (Weilerswist) waren erneut Allrounder-Fähigkeiten gefragt.

Geschick und ruhige Hand gefragt

Gleich zum Auftakt mussten die zwölf Wohnmobil-Fans Geschicklichkeit und Fahrgefühl unter Beweis stellen. Dafür fuhren sie durch eine mit Seilen markierte Kurve, ohne dabei die Begrenzung berühren zu dürfen. Bei der zweiten Prüfung war Präzision gefragt: Ein an der Stoßstange befestigtes Pendel musste möglichst genau auf einer Zielscheibe platziert werden. In der dritten Fahrdisziplin kam es besonders auf eine gute Abstimmung im Team an: Mit blickdichter Brille am Steuer ließen sich die Finalistinnen und Finalisten von ihrer Partnerin oder ihrem Partner durch einen Parcours mit doppeltem Spurwechsel lotsen.

Bei der „Fun-Challenge“ galt es, auf Zeit Wäsche auf einer speziellen Camping-Wäschespinne aufzuhängen. Außerdem schickte der ADAC die Teilnehmenden mit einem Fragebogen auf Schnitzeljagd quer über das Gelände der Messe Düsseldorf. red