Eisenacher Ortsteil packt an bei Grundstücks-Neugestaltung   

Die feierliche Eröffnung des neu gestalteten Engelhardtschen Gartens wurde kürzlich im Eisenacher Ortsteil Hörschel gefeiert. Helferinnen und Helfer, Mitarbeitende der Stadt sowie engagierte Bürger kamen dafür zusammen.  Oberbürgermeister Christoph Ihling betonte das große Engagement und die solidarische Zusammenarbeit, die das vom Leader-Programm geförderte Projekt erst möglich gemacht haben. Weil die Mittel nicht für alle Wünsche reichten, packte die Dorfgemeinschaft selbst mit an, um das ehemals verwilderte Grundstück nahe des neuen Wanderparkplatzes in Ordnung zu bringen.  

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„Durch engagierten Fleiß und die Begeisterung aller Beteiligten ist ein Ort entstanden, der weit über das hinausgeht, was einzelne Kräfte allein hätten erreichen können. Ein Erfolg, auf den jede und jeder stolz sein kann“, würdigte Ortsteilbürgermeister Christian Hell. Sonderlob gab es für die Stadtverwaltung, den Gemeindekirchenrat sowie Helfer - allen voran die „Stammtischbrüder“, die an den Wochenenden zahlreiche Stunden in das Projekt investiert hatten. red

Protest
Auch rund 2000 Beschäftigte in Westthüringen beteiligten sich am bundesweiten Aktionstag, zu dem die IG Metall aufgerufen hatte.© IG Metall Eisenach | Toni Bernheiden

Beschäftigte setzen Zeichen für Standort Westthüringen

Auch Beschäftigte in Westthüringen beteiligten sich am bundesweiten Aktionstag, zu dem die IG Metall aufgerufen hatte. Rund 2000 Menschen hätten ein Zeichen für die Zukunft ihrer Arbeitsplätze gesetzt, so die Gewerkschaft. Bei Opel, Bosch, ZF, EJOT, Hako und BMW gab es Aktionen. „Die Beschäftigten machen damit auf die zunehmenden Angriffe auf Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie aufmerksam“, so der Eisenacher IG-Metall-Bevollmächtigte Toni Bernheiden. red

Dabei hätten sie bereits durch Kurzarbeit, Standortvereinbarungen und Einschnitte in Tarifverträge einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet. In Süd- und Westthüringen sei die Situation ernst. Bernheiden: „In den letzten sechs Jahren haben wir bereits über 7000 Industriearbeitsplätze verloren. Es braucht jetzt endlich Arbeitgeber, die Verantwortung übernehmen, anstatt nur Gewinne zu maximieren.“ red

Interkulturelle Woche im Wartburgkreis gestartet

Die bundesweite Interkulturelle Woche findet vom 27. September bis 4. Oktober statt. Dazu hat die Integrationskoordination im Landratsamt für den Wartburgkreis mit vielen Partnern ein vielfältiges Programm mit fast 40 Veranstaltungen zusammengestellt. Auftakt ist bereits am 25. September mit einem „Fest der Vielfalt“ am Jugendfreizeitzentrum im Bad Salzunger Stadtteil Allendorf ab 13 Uhr.

Am 2. Oktober beginnt um 14 Uhr das „Drachenfest“ in den Bunten Gärten „Am Moseberg“ in Eisenach. Am 4. Oktober ab 14.30 Uhr gibt es usbekische Lyrik und Märchen mit Musik im Schlosshotel in Behringen. Das vollständige Programm steht auf www.wartburgkreis.de. red

Weitere Themen aus der Wartburgregion

Zecken im Wartburgkreis: Weniger Borreliose-Fälle

Im Wartburgkreis hat es dieses Jahr bis Ende August zwölf Borreliose-Infektionen gegeben. Im Vorjahr wären es im selben Zeitraum 24 und damit doppelt so viele gewesen, wie die Krankenkasse Barmer mit Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts mitteilt. „Zecken sind mittlerweile ganzjährig aktiv. Wer sich im Freien aufhält, sollte sich anschließend gründlich absuchen und Zecken schnellstmöglich entfernen“, sagt Nadine Wiegand, leitende Kundenberaterin der Barmer in Eisenach. Einstichstellen sollten einige Wochen lang beobachtet werden. Bei ringförmigen Hautrötungen sollte ein Arzt besucht werden. red