Die „Drei Lotten“ in Person von Charlotte Buff und ihre beiden literarischen Schwestern bei Goethe und Thomas Mann nimmt Literaturwissenschaftlerin Annette Seemann in den Fokus. Am Donnerstag, 1. August, hält sie um 18 Uhr einen Vortrag im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek.

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Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Frauenbiografien des 18. Jahrhunderts“, eine Kooperation mit dem Liebhabertheater Schloss Kochberg, der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek und dem Soroptimist International Club Weimar. Annette Seemann, Vorsitzende der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek, analysiert die Beziehungen zwischen den drei Versionen der Lotte: die historische Charlotte Buff (verheiratete Kestner), die von ihr inspirierte Lotte in Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ und ihre Spiegelung als alternde Hofrätin in Thomas Manns Roman „Lotte in Weimar“.
Im 250. Erscheinungsjahr von Goethes Werther und angesichts des 2025 anstehenden 150. Geburtstags Thomas Manns soll dieser moderne Blick auf drei legendäre Personen – eine reale und zwei erdachte – einen Impuls darstellen, die stets aktuelle Frage der Identität zu beleuchten. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
red




