Der seit mehreren Monaten schwelende Tarifkonflikt am Sophien- und Hufeland-Klinikum liegt aktuell zur Entscheidung beim Erfurter Arbeitsgericht. Um die Beschäftigten auf originelle Art zu unterstützen, wird am Montag, 12. August, das „Frittenmobil“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vorfahren. Mit dieser Aktion von 11.30 bis 14 Uhr wollen der DGB Thüringen und Verdi Thüringen darauf aufmerksam machen, dass für immer weniger Unternehmen Tarifverträge gelten.

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„Mit einem Tarifvertrag ist mehr drin“, sagt Verdi-Sekretär Hannes Gottschalk, also auch in der Pommes-Tüte. Die Mitarbeitenden des Klinikums „leisten gute Arbeit und haben mehr Lohn und Mitsprachemöglichkeiten verdient“.
Der DGB wirbt mit der Kampagne „Eintreten für die Tarifwende“ für mehr Tarifbindung, die seit Jahren in Thüringen zurückgehe und aktuell bei rund 48 Prozent liege. Wer nach Tarif bezahle, sei attraktiver für Fachkräfte, die zudem motivierter arbeiten würden. Der Staat profitiere durch mehr Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und eine erhöhte Kaufkraft.
Zum Thema Klinikum habe die Verdi-Tarifkommission überdies am Dienstag in Weimar ein Gespräch mit Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) vereinbart.
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red




